Terminator: Future Shock - pfui Spinne!

Gestern Abend war es soweit: Ich habe mich wieder an "The Terminator - Future Shock" herangewagt und einfach mal drauflos gespielt. Mein Ziel war, die erste Questreihe hinzukriegen. Und das hat bestens funktioniert. Wenn ich an meine ersten Versuche zurückdenke, dann bin ich heute erstaunt, wie geschmeidig verschiedene Abschnitte verliefen, an denen ich seinerzeit beinahe verzweifelt war. Nur die Autofahrt am Ende kostete mich einige Nerven.

Also, los geht's!

Es geht los

Nachdem ich aus dem Todeslager der Maschinen entkommen bin, treffe ich auf einen sterbenden Soldaten des Widerstandes. Er meint, ich solle mir seine Waffen schnappen und mich auf den Weg zum Hauptquartier des Widerstandes machen. Ich müsse dazu nur über das Tiki Grand Hotel in ein Bürogebäude klettern. Dahinter habe er sein Auto geparkt. Damit könne ich mich durchschlagen. Klingt für mich nach einem Plan. Ich warte, bis er abnippelt und mache mich auf den Weg.

Zum Glück hat mir der Gute eine MAC-10 sowie einige Molotow-Cocktails hinterlassen.

Ausrüstung

Ich wusele zunächst einmal ein wenig in der Umgebung herum. Hier finde ich noch jede Menge Munition sowie Panzerung. Ich könnte auch noch verschiedene Gebäude durchsuchen, doch das ist wirklich nicht notwendig. Es liegt nämlich weitaus mehr Zeug herum, als ich tatsächlich benötige.

Es geht los

Die ersten Gegner lassen natürlich nicht lange auf sich warten. Ich bekomme es hauptsächlich mit fiesen Annährungsminen zu tun, die sich mir lautlos nähern und die ich oft erst bemerke, wenn sie kurz vor der Explosion ihren Zünder scharfmachen und dabei ein charakteristisches Zischen ausstoßen. Dann habe ich meist gerade noch Zeit, ein paar Schritte Distanz zwischen mich und die Mine zu bekommen, bevor es knallt. Außerdem lauern zwischen den Ruinen noch einige zweibeinige Gehmaschinen, die mich mit Energiestrahlen unter Beschuss nehmen. Einige Flugmaschinen, die mir auf die Pelle rücken, sind kein größeres Problem. Alle Gegner halten nicht sonderlich viel aus. Außerdem finde ich schon bald ein M-16 Sturmgewehr, was meine Feuerkraft signifikant steigert.

Zurück zum Lager

Was macht man, wenn man einem Todeslager gerade erfolgreich entkommen ist? Richtig: Man rennt wieder zu genau diesem Lager zurück!

Will ich nicht, muss ich aber. Um zum Tiki Grand Hotel zu gelangen, muss ich dieses Lager nämlich umrunden. Dabei darf ich aber nicht auf die Idee kommen, in den Graben hinabzusteigen, der das Lager umgibt. Dort wimmelt es nur so vor Annäherungsminen - und es könnte auch Radioaktivität vorhanden sein.

HINWEIS: Ich könnte durchaus den Generator des Elektrozauns sprengen und das Lager ausplündern. Es ist allerdings so dermaßen viel Munition und Ausrüstung zwischen den Ruinen verteilt, dass dies eine ungemeine Zeitverschwendung wäre.

Medipacks

Die Gesundheit wird übrigens über Medipacks regeneriert. Man hat also keine Chance auf eine "automatische Heilung", wie beispielsweise in "Call of Duty".

Ausrüstung in Massen

Schaut man sich in den höheren Stockwerken der eingestürzten Gebäude um, dann findet man wirklich Unmengen an Zeug - darunter auch eine Shotgun, womit die Feuerkraft noch einmal einen ordentlichen Schub erhält. Damit verlieren viele der kleineren Gegner nun endgültig ihren Schrecken.

Pfui Spinne

Direkt am Eingang des Lagers lauert dann aber doch noch ein ekliger Geselle auf mich: Eine große, mechanische Spinne, die mich mit Energiestrahlen bezillt. Das muss der Bot sein, der kurz zuvor meinen Kumpel vom Widerstand erledigt hat. Doch glücklicherweise ist der Bot a) doof und b) nicht allzu robust. Mit einer Mischung aus Molotows und einigen Schüssen aus der Shotgun befördere ich das Ding auf den Schrottplatz.

Es geht los

Auf der anderen Seite des Lagers finde ich dann nach kurzer Suche das Tiki Grand Hotel.

ANMERKUNG: In der Vergangenheit hatte ich mir beinahe einen Wolf gesucht! Hintergrund ist die grobe, matschige Texturauflösung - wenn man den ganzen Bratsch überhaupt so titulieren kann. Das Spiel läuft unter DOS mit einer Auflösung von 320x200, was nicht gerade Raketentechnik ist und auch keine scharfen Texturen zulässt. Damit muss man bei "TFS" leider leben. Die Bilder hier im Beitrag sind alle hochskaliert.

Lobby

In der Lobby hat noch eine gute Seele ein M-16 für mich hinterlassen. Falls ich das Ding bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gefunden hätte - jetzt hätte ich's. Außerdem stiefelt noch eine der allgegenwärtigen Gehmaschinen umher, die aber rasch entsorgt ist.

Danach muss ich mich durch das Gebäude nach oben kämpfen. In den Korridoren und den einzelnen Zimmern lauern natürlich überall Minen und Gehmaschinen. Wenn man aber weiß, welchen Weg man nehmen muss (es gibt nur einen!), dann ist man recht schnell auf dem Dach.

Schmutz im Bad

Im Gebäude selbst gibt es - außer ein paar schmutzigen Badezimmern und Toiletten - nicht viel zu sehen. Doch alleine das war anno 1995/1996 schon ganz enorm und erzeugte eine Atmosphäre, die ich damals als schon fast filmreif empfand!

Übergang

Auf dem Dach kann man dann über einen kleinen Geschicklichkeitsparcours noch einmal die Gesundheit aufbessern, bevor man die Traverse zum Bürogebäude nebenan nehmen muss. Vorher gilt es noch, einen fliegenden Hunter-Killer abzuschießen. Da die Maschine aber höhenmäßig deutlich unter Hausdachniveau unterwegs ist, kann man gepflegt ein paar Granaten draufschmeißen.

Im Bürogebäude

Im Bürogebäude muss man dann wieder nach unten. Hier kann man sich recht mühsam durch die Treppenhäuser kämpfen - oder man lässt sich beherzt von der Balustrade fallen. Wenn man das geschickt anstellt, dann kann man kontrolliert von Stockwerk zu Stockwerk "abstürzen" und auf jeder Ebene die Maschinen wegballern, die dort herumlaufen. Ein Spielabschnitt, den ich in Rekordzeit absolviert habe. Das Loot in den Treppenhäusern habe ich dabei komplett vernachlässigt. Brauch man nicht.

Ein Hunter-Killer

Wieder draußen angekommen warten eine Spinne und ein fliegender HK. Beide Maschinen lassen sich recht zügig abschießen. Ich musste nur darauf achten, so weit wie möglich unter einem Vordach zu bleiben. Ansonsten fängt der HK an, Bomben zu schmeißen oder mit einem Laser zu ballern. Ich weiß nicht mehr genau, was er macht - und gestern Abend ist er nicht mehr dazu gekommen, irgendetwas zu versuchen, bevor ich ihn runtergebratzt hatte.

Scheißkarre

Und dann kommt der übelste Teil der ersten Mission: Die Autofahrt. Immerhin ist die Scheißkarre, die unser Widerstandskämpfer hier geparkt hat, mit einer Laserkanone und einem Raketenwerfer bewaffnet.

Im Folgenden kann man sich entweder schön langsam vorwärts tasten und jeden Gegner, der in Sicht kommt, beschießen. Das dauert aber unverschämt lange und führte für mich zu keinem nennenswerten Erfolg, weil irgendeine Gehmaschine immer mal einen Glückstreffer landet, was schlussendlich zu einem Game Over führt. Deswegen verfolge ich eine andere Taktik.

Vollgas

Vollgas!

Alle Gegner einfach ignorieren und volle Granate drauflos.

Sobald man die Autobahn erreicht: Rechts abbiegen. Dann immer unter der Autobahn entlang. Man bekommt auch von einer Art "Navi" einige Anhaltspunkte, in welche Richtung man sich bewegen sollte.

Navigation

Zuerst immer in Richtung Norden. Wenn sich der Highway teilt, geht es weiter in Richtung Nordwest. An einer fiesen Stelle muss man einen Graben überspringen, was mehr schlecht als recht funktioniert. Hier kassiert man meistens ein paar Treffer. Dann geht es nach einer Weile weiter in Richtung Westen. Zur Rechten sieht man dann schon die Begrenzungsmauer eines Lagerhauses, das schon der Missionsbeschreibung erwähnt wurde. Am Ende dieser Mauer folgt eine Abzweigung nach rechts - und von diesem Moment an sollte man alle Gegner unter Feuer nehmen, die man sehen kann.

Es geht nochmal richtig zur Sache, denn in dem kleinen, abgeschlossenen Areal, in dem man nun geladet ist, wimmelt es nur so von Gegnern. Glücklicherweise macht die Laserkanone kurzen Prozess mit den ganzen Apparaturen, doch man kassiert trotzdem ordentlich Prügel.

Das Suchen der Polizeistation ist dann nochmal echte Scheißarbeit. Tatsächlich habe ich es geschafft, an dieser Stelle gleich zweimal hintereinander draufzugehen. Beim dritten Durchgang hatte ich meine Steuermethode dann aber soweit optimiert, dass ich ohne nennenswerten Schaden durchgekommen bin. Das gesuchte Polizeirevier kann man schließlich an den beiden Leuchten an der Tür erkennen. Auto dahinter parken und fertig.

Nächste Mission

Ich erinnere mich gut daran, dass die nächste Mission einigermaßen haarig wird. Ich werde zunächst einen recht langen Weg zu einem Todeslager zurücklegen müssen. Dann muss das Todeslager durchkämmt werden und am Ende wartet ein Labyrinth in Form der Kanalisation auf mich, durch das ich einen Weg finden muss.

Immerhin weiß ich jetzt schon, dass ich einige neue und schlagkräftige Waffen finden werde. Ich weiß aber auch, dass die ersten T-800-Skelette auf mich warten. Shit, ich habe deren metallischen "Whiep-whiep-whiep" Elektromotorensound schon den Ohren.

Ich melde mich wieder, sobald ich aus der Kanalisation raus bin!

Hier noch einmal die Highlights der ersten Questreihe:

That’s all, folks!

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