Novation Circuit Tracks - erste Session

Es hat nun doch ein bisschen gedauert, bis ich wirklich etwas halbwegs Vorzeigbares mit dem Circuit Tracks produzieren konnte.

Bislang habe ich im Grunde nur herumexperimentiert und verschiedene Funktionen getestet. Das führte dazu, dass ich immer tiefer in die Materie eingetaucht bin und immer wieder über neue Möglichkeiten stolperte, wodurch die ganze Geschichte immer komplexer wurde. Stellenweise habe ich mich dann dabei ertappt, dass ich tatsächlich ewig lange zwischen Patterns hin- und hergeswitcht habe und das Ganze eigentlich problemlos hätte aufnehmen können, weil es sich teilweise schon echt beeindruckend anhörte.

Bei aller Kenntnis der Funktionen fehlt mir aber trotzdem noch die Routine. Es kommt viel zu schnell vor, dass ich nicht schnell genug zwischen zwei Funktionen umschalte oder dass ich versehentlich in einem falschen Funktionsbaum lande und dann irgendetwas Ungewolltes auslöse, was die ganze Performance komplett in's Klo hämmert.

Gestern Abend habe ich dann etwas zusammenbekommen, das ich einigermaßen ansprechend fand - und das kann man sich hier anhören:

Wer sich das Ding herunterladen möchte: Bitteschön, gerne!

Die Sprachsamples stammen übrigens aus den letzten Sekunden des Films "Das Ding aus einer anderen Welt" ("The Thing") von Christian Nyby aus dem Jahr 1951. Ich habe die Worte von der DVD heruntergesamplet und mit einem leichten Overdrive versehen.

Und auch wenn es sich anhört, als seien insgesamt drei Synthesizer am Werk: Ich habe tatsächlich ausschließlich das Circuit Tracks mit seinen beiden eingebauten Sythies verwendet und einfach auf einer Synth-Spur mittendrin den Patch gewechselt. Immerhin das habe ich fließend hingekriegt. Alles andere wirkt sicherlich noch ein bisschen inkosistent, weil ich stellenweise Schleifen etwas länger laufen musste als geplant, weil ich im Hintergrund ein wenig mit der Bedienung kämpfte.

Selbstredend ist das Ganze auch nur ganz schlecht ausgesteuert. Die Bässe schlagen für meinen Geschmack etwas zu heftig durch und die Lautstärke der einzelnen Instrumente untereinander harmoniert meiner Meinung nach auch nicht so gut. Das sind alles Dinge, bei denen ich noch nachsteuern muss.

Aber hey, für den allerersten Versuch finde ich's trotzdem gut. Oder, wie der Engländer sagt: "Throdsdame good!"

Mal gucken, was ich als Nächstes verzapfe ...

That’s all, folks!

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