Der Fluch der Nr. 16.

Kennt Ihr das?

Da hat man gerade so einen schönen Lauf und kommt beim Bauen richtig gut voran. Letzte Teile werden noch angebracht, dann wird sorgfältig abgeklebt, der Airbrush nochmal gereinigt und man freut sich darauf, nun endlich an die „große“ Lackierung zu gehen. Was braucht man dafür? Die Revell Enamel-Farbe „Sand“, matt, Farbnummer 16.

Schublade auf. Was findet man da? Gelb, matt, Nr. 15. Irgendeinen Braunton, matt, Nr. 17. Aber keine Nr. 16! Ist vielleicht irgendwas von Humbrol in der Schublade, das man verwenden könnte? Nein. Und Tamiya? Da hätte man vielleicht etwas, aber nur Acryl. Später muss aber noch eine weitere Schicht Enamel-Farbe drüber gezogen werden. Das hat in der Vergangenheit unschöne Effekte gegeben. Enamel auf Acryl ist einfach nicht das Wahre.

Was also tun?

Bestellen!

Gute Idee. Gleich mal schauen. Amazon. Uh, gleich 4,50 Euro. Das ist ein bisschen teuer. Zwar ohne Lieferkosten (weil Amazon Prime), aber trotzdem ein kerniger Preis. Modellbauhandel vor Ort fällt flach – ich müsste dann in ein schweinisch teures Parkhaus. Das würde den Preis wieder aufwiegen. Internet-Fachhändler? Gute Idee. Die Farbe kostet dort 1,65 Euro. Aber Lieferkosten! Insgesamt käme ich auf über 9 Euro!

Schlussendlich: Amazon. 4,50 Euro, keine Lieferkosten. Lieferung irgendwann im Lauf des Monats.

Und ja, ich war ziemlich sauer!

Die Bilder sind wieder da!

Huey Hog (1)Als ich am vergangenen Wochenende einige alte Möbel in meinem Hobbyraum entsorgte und gegen neue ersetzte, fiel mir eine SD-Karte in die Hände, die ich schon lange vermisst hatte. Ich schaute sie mir gleich einmal am PC an und entdeckte darauf eine ganze Reihe Fotos vom Zusammenbau des UH-1 „Huey Hog“, zu dem ich bereits einen Baubericht verfasst hatte. Im Bericht hatte ich erwähnt, die Bilder seien nicht mehr vorhanden, doch nun sind sie wieder da!

Selbstredend habe ich den Bericht sofort abgeändert und die Bilder entsprechend eingefügt! Lustig: Als ich die Fotos von der Karte herunterladen wollte, verabschiedete sich das Dateisystem dieser bescheuerten SD-Karte und die Bilder waren zum zweiten Mal verschollen. Mit einem Tool zur Datenrettung konnte ich das Schlimmste dann aber verhindern.

Irre: Ich bin wahrscheinlich der einzige Knaller, der seine Fotos gleich zweimal wegschmeißt und dann trotzdem wieder auf die Reihe kriegt.

Neuzugang in der Werkzeugkiste

Wisst Ihr, was ich hasse?

Schleifen!

Ich hatte schon einiges versucht, um mir diese Arbeit ein wenig angenehmer zu machen. Im Zuge dieser Versuche habe ich sogar eine elektrische Zahnbürste umfunktioniert, um sie als Schleifgerät zu nutzen. Dummerweise hat alles nicht so recht funktioniert und ich musste immer wieder auf die ungeliebte manuelle Methode zurückgreifen … bis ich schließlich eine Werbemail des Modellbauhändlers meines Vertrauens erhielt. Darin war unter anderem dieses Werkzeug von Trumpeter beschrieben:

Sander_001

Dies gefiel mir auf Anhieb so gut, dass ich es mir umgehend bestellte (Kunststück – wie hätte ich sonst dieses Foto machen können?).

Zugegeben, gut 35 Euro sind durchaus ein stolzer Preis. Doch es ist Weihnachten, also habe ich nicht auf das Geld geschaut. Und was erhalte ich nun für diese 35 Euro?

Sander_002

Zunächst einmal das Gerät selbst – ein richtiger kleiner Schwingschleifer (in Fachkreisen auch als „Schwabbel“ bekannt). Dazu gibt es drei unterschiedliche Aufsätze: Einer für Schleifarbeiten in spitzen Winkeln, einer für unzugängliche/schmale Stellen und ein breiter „Standardaufsatz“. Dazu noch einige bereits zugeschnittene Schmirgelpapierstücke. Außerdem ist noch ein USB-Kabel vorhanden, mit dessen Hilfe das Gerät am PC geladen werden kann.

Die ersten Erfahrungen waren durchweg positiv. Das Aufladen geht zügig vonstatten und die Bedienung ist kein Problem. Bei der Handhabung ist es mir nun schon mehrfach passiert, dass der Schleifkopf davonfliegt, doch das ist kein Beinbruch. Und man muss hinsichtlich der Verbrauchsmaterialien keinesfalls auf teures Zubehör von Trumpeter zurückgreifen. Schmirgelpapier in unterschiedlichen Stärken, eine Rolle beidseitiges Klebeband und eine Schere tun es auch.

Wenn man unbedingt einen Nachteil suchen möchte, dann findet man vielleicht diesen: Das Schmirgelpapier muss recht häufig gewechselt werden. Ansonsten funktioniert dieses Gerät aber hundertprozentig und hat das Schleifen für mich zu einer angenehmen, wenig aufwändigen Sache gemacht.

Alles in allem: Kaufempfehlung!

Nach langer Bauzeit endlich fertig.

Huey Hog (1)

Ein alter Gentleman ist eingetroffen.

 
 
1977 erstmals aus dem Hause Monogram erhältlich, doch noch immer auf dem Markt. Revell bietet die 1/48 Bell UH-1 „Huey Hog“ nach wie vor an – und das auch noch zu einem sehr günstigen Preis.

Wie man in meinem Baubericht nachlesen kann, kommt dieses Modell zwar mit einigen Ecken und Kanten daher, doch der Zusammenbau hat nichtsdestotrotz Spaß gemacht. Das fertige Modell hat zwar ein paar Ritzen und Ecken, die ich nicht perfekt zuschmieren konnte, doch ich finde, es hält durchaus auch einer extremen Nahaufnahme stand.

Zur UH-1-Miniseite >>>

Der erste Bausatzbericht ist wieder da!

Die General Dynamics F-16A im Maßstab 1/32 von Revell ist wieder gelandet.

 
 
Auf der vorherigen Seite hat mir die Aufteilung von Bausatzvorstellungen, Bauberichten und Bildergalerien einfach nicht mehr gepasst. Ich fand es zu unübersichtlich, permanent zwischen den Kategorien hin und her klicken zu müssen. Daher habe ich entschieden, dass ab sofort jeder Bausatz, mit dem ich mich beschäftige, eine eigene Miniseite erhält. Das Netzwerksystem von WordPress macht es möglich.

Die erste Miniseite zur General Dynamics F-16A im Maßstab 1/32 von Revell ist nun online, komplett mit Vorstellung, Baubericht und Bildergalerie. Ich habe die Seite von Grund auf neu aufgezogen. Dazu gehörte natürlich auch das neue Verfassen der Texte, um einen einheitlichen Ton in die Sache zu bringen. Dabei musste ich allerdings berücksichtigen, dass der Zusammenbau schon einige Jahre zurückliegt und ich verschiedene Sachverhalten nicht mehr allzu deutlich vor Augen habe. Dennoch glaube ich, es ist eine hübsch informative, kleine Miniseite dabei herausgekommen.

Viel Spaß damit!

Zur F-16A-Miniseite >>>

Ein erster Schritt

Okay, heute habe ich leider nicht allzu viel hinbekommen. Es reicht nur zu einer kleinen Seite, auf der zukünftig alle Bausätze und Dioramen verlinkt werden. Sehr viel mehr als das Grundgerüst ist noch nicht zu sehen, aber das ist doch immerhin ein Anfang, nicht wahr?

Hier gibt es nix zu sehen!

Na ja, zumindest noch nicht.

Meine Modellbauseite wird derzeit umgebaut, ebenso wie alle anderen Seiten auch. Es wird ein einheitliches Design geben – und neue Inhalte.

Ich muss offen gestehen, die alte Struktur der Modellbauseite hat mir auf die Dauer nicht mehr gefallen. Hier die Bausatzvorstellungen, dort die Bauberichte, da hinten dann die Bildergalerie … und immer wieder alles hin und her verlinkt. Das wurde auf die Dauer doch ziemlich unübersichtlich. Außerdem schwankte der Tonfall bei den einzelnen Beiträgen doch recht stark. Das ging von der brottrockenen, beinahe schon akademisch aufgezogenen Bausatzvorstellung bis hin zu völligen Nonsensetexten, die an Aberwitz nicht mehr zu überbieten waren.

Nun, ich werde sehen, dass ich die hier kommenden Inhalte ein wenig einheitlicher gestalte. Nach und nach wird wieder alles auftauchen, was auch vorher zu sehen war – wenn auch in etwas abgewandelter Form. Aber auch hier gilt: Ich benötige dafür noch ein wenig Zeit.

Also: Einfach ab und zu vorbeischauen. Bald gibt es wieder etwas zu sehen!

© 2015 - 2018 Niels Peter Henning

Impressum/Disclaimer (und lecker Kochrezepte)
Frontier Theme