Und wieder auf Tauchstation …

Eigentlich stecke ich ja mitten im Zusammenbau der He-111, über die ich im vorherigen Posting schon berichtet hatte. Doch von dieser brauche ich gerade mal eine Pause. Deswegen habe ich mir den Bausatz vorgenommen, auf den ich mich schon freue, seit ich das U-Boot Typ XXI fertig habe. Das bedeutet, dass ich in den nächsten Tagen (und vielleicht sogar Wochen) mit der U 47 auf Tauchfahrt gehen werde.

Heute ging in jedem Fall schon einmal die Miniseite zum Bausatz online – und damit auch eine Bausatzvorstellung.

Und natürlich muss man mit diesem Bausatz ein klein wenig nachsichtiger sein, denn er hat inzwischen schon gut 47 Jahre auf dem Buckel.

Fast so viele wie ich.

Is bigger always better?

Nach dem Hunter Killer aus „Terminator 2“ stand mir wieder einmal der Sinn nach einem etwas voluminöseren Projekt. Eigentlich sollte es eine Messerschmitt Bf110 im Maßstab 1/32 werden, doch für diese muss ich zunächst noch einige zusätzliche Teile beschaffen, was etwas Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Aber da schlummerte ja noch der wirklich gigantische Bausatz der Heinkel He 111 in einer meiner Schubladen.

Dieses Modell ist wirklich ein echtes Biest von einem Bausatz. Eine Spannweite von über 70 Zentimeter und 433 Bauteile – das ist mit Abstand einer der größten Klopper, die ich jemals in der Mache hatte. Und dann handelt es sich auch noch um einen etwas neueren Revell-Bausatz, der erst nach der wirklich ausgezeichneten Ju 88 im Maßstab 1/32 erschienen war.

Hier muss ich mir allerdings die Frage stellen: Ist größer wirklich auch gleich besser? Nun, es ist zumindest nicht schlecht, wie der erste Eindruck zeigt. Warum dieser Baukasten aber nicht rundum perfekt und zum Ausrasten geil ist, erkläre ich in der Bausatzvorstellung auf der Miniseite zur Heinkel He 111P-1.

Der erste Beitrag in der Rubrik „Raumfahrt und Science Fiction“!

Lange Zeit tat sich in dieser Rubrik überhaupt nichts, weil ich einfach zu faul war, etwas zu dokumentieren. Aber damit ist heute Schluss!

Der „Aerial Hunter Killer“ aus dem Film „Terminator 2 – Tag der Abrechnung“ aus dem Hause Pegasus Hobbies ist bei mir gelandet. Ein Bausatz mit recht wenig Anspruch, der sich aber dennoch recht gut in meiner Ecke mit Bausätzen aus Science-Fiction-Filmen macht.

Neben einer Bausatzvorstellung gibt es auf der Miniseite zum „Aerial Hunter Killer“ auch noch einen kompletten Baubericht und eine Fotogalerie.

Macht um Schlidway

Man sollte mich keine Spielfilme mehr schauen lassen. Immer wenn ich das tue, wird es hinterher teuer.

Diesmal war es „Midway – für die Freiheit“ – ein historisches Action-Vehikel von Roland Emmerich. Und wenn man an die Schlacht um Midway denkt, woran denkt man dann noch?

Richtig: An Torpedo- und Sturzkampfbomber.

Und natürlich kommt man als Modellbauer ziemlich schnell auf die Idee, doch einfach mal ein Stück Deck von einem Flugzeugträger nachzubilden und ein hübsches Fliegerchen darauf zu drapieren.

Zu diesem Zweck habe ich mir einen TBF-1C Avenger Torpedobomber im Maßstab 1/48 aus dem Hause Hobby Boss beschafft. Und ja, eine SBD-3 Dauntless im gleichen Maßstab von Trumpeter ist auch schon unterwegs.

Es war übrigens gar nicht so einfach, zwei ansprechende Bausätze in diesem Maßstab zu bekommen. Ich dachte immer, sowohl die Avenger als auch die Dauntless seien so ein bisschen die Brot- und Butterflieger im Modellbausortiment, doch damit lag ich offenbar komplett daneben.

Bislang hatte ich nur Gelegenheit, einmal kurz über den Bausatz drüberzuschauen. Was ich da zu sehen bekam, sah durchaus ansprechend aus. Doch alles zu seiner Zeit. Nun ist zunächst einmal die Bücker Bü-131 an der Reihe – bzw. bereits mitten im Bau.

Aus der tiefen See hoch in die Luft …

Nachdem das U-Boot Typ XXI nun fertig ist, könnte ich natürlich direkt das VII-B Angriffsboot von Kapitänleutnant Günther Prien hinterher schieben, das ich ja im vorletzten Posting schon angesprochen hatte.

Es hat sich allerdings ein anderer Neuzugang dazwischen geschoben, der etwas Aufmerksamkeit haben möchte:

Eigentlich wollte ich mir den Kollegen ein wenig aufheben, doch nach einem Blick in die Bauanleitung dachte ich mir, dass der Zusammenbau und insbesondere die Lackierung in diesem Fall ziemlich interessant werden könnten, weil ich dabei nach einem ganz neuen Schema vorgehen muss, falls ich keinen Murks fabrizieren möchte. Also ist der Doppeldecker schlagartig auf Platz 1 meiner Liste der noch zu bauenden Modelle gerückt.

Selbstverständlich wird auch diese Modell eine eigene Miniseite bekommen, die ich dann entsprechend ankündige, sobald sie mit Inhalt gefüllt und zugänglich ist.

Stapellauf für ein undichtes U-Boot.

Geschafft!

Vor nicht ganz einer halben Stunde ist U-2540 von meinem Basteltisch zum Showregal umgezogen.

Vier Wochen hat der Zusammenbau nun gedauert – und ich habe jede Sekunde davon genossen, auch wenn ich kein erklärter U-Boot-Fan bin. Sicher, echte Experten werden vermutlich einiges an der Detaillierung zu beanstanden haben, da bin ich ganz sicher. Und es ist sicherlich auch nicht jeder ein Fan der etwas comichaften Decals. Aber die Passgenauigkeit ist wirklich beachtlich und alles „geht richtig gut zusammen“, wie ich bei solchen Spaßmodellen zu sagen pflege.

Den Baubericht auf der Miniseite zum Modell werde ich natürlich so schnell wie möglich zu Ende bringen, denn schließlich möchte ich ja auch zeigen, wie ich das Ding zusammen bekommen habe.

Und nun schauen wir mal, welchen Bausatz ich als nächsten versaue …

Wenn ich schon mal dabei bin …

Das eine U-Boot ist noch nicht fertig, da steht das nächste schon in den Startlöchern:

Ich muss zugeben: Als mich mir das Modell des U-Bootes Typ XXI kaufte, habe ich diese beiden Bausätze gnadenlos verwechselt. Ich hatte den Baukasten der U-47 nämlich noch im Hinterkopf und deswegen einfach blind zugegriffen, weil es bei mir einen Nostalgieflash ausgelöst hat. Die U-47 habe ich nämlich erstmals als ganz kleiner Bub in „dem Revell Katalog“ (wir hatten jahrelang nur einen einzigen) gesehen und wollte das Ding schon immer mal haben.

Okay, ich will mich nicht beschweren: Mit dem Typ XXI hatte ich einen guten Schnapp gemacht, denn der Bausatz macht mir einen Haufen Spaß und es ist schon fast ein bisschen schade, dass ich wohl in den nächsten Tagen damit fertig werde. Aber die U-47 hat mich dennoch weiter angefixt. Also habe ich mal geschaut, was Ebay so hergibt. Und siehe da: Ich fand einen noch ungeöffneten Baukasten zu einem äußerst fairen Preis.

Drei, zwei, eins – meins!

Duplizität der Ereignisse

Ich muss es zugeben: Ich bin kein uneingeschränkter Fan der „sozialen“ Netzwerke und tue mich manchmal mit dem Posten auf Facebook oder „Insta“ ziemlich schwer. Aber manchmal laufen einem da lustige Sachen über den Weg. Wie beispielsweise diese hier:

Da baut also jemand zeitgleich mit mir das Typ XXI U-Boot von Revell. Der Gag: Als er dieses Posting absetzte, war ich auch gerade beim Maschinenraum angekommen.

Nun bin ich mal gespannt, wer von uns beiden zuerst „Vollzug“ meldet und die ersten Bilder vom fertigen U-Boot postet …

Doch eine größere Geschichte …

Als ich gestern den letzten Beitrag schrieb, war mir eigentlich schon klar, dass ich diese Sache nicht so einfach als Handstreich-Projekt von der Platte fegen kann.

Auch wenn der Bausatz auf den ersten Blick nicht sonderlich spektakulär aussieht, so scheint es sich doch um ein ziemliches Biest zu handeln, dem man jede Menge Aufmerksamkeit widmen muss. Das lässt sich nicht mal eben zwischen Tür und Angel an einem Wochenende zusammenferkeln.

Und auch wenn ich daraus kein Jahrhundertprojekt machen will, bei dem ich tagelange Literaturrecherche betreibe und später alle Strukturen wegschleife, weil ich selbst irgendwelche Kabel ziehen will – es wird dennoch ein ziemlich aufwändiger Zusammenbau, so viel ist sicher. Also habe ich entschieden, diesem Bausatz auch ein wenig mehr Raum auf meiner Webseite einzuräumen. Deswegen gibt es nun eine Miniseite zum Typ XXI-U-Boot von Revell.

Ich tauche ab.

Ich übertreibe kein bisschen, wenn ich behaupte, dass ich seit fast 40 Jahren keinen Bausatz von einem U-Boot mehr am Wickel hatte. Doch nun ist mir bei der Bastlerzentrale in Gießen ein Sonderangebot über den Weg gelaufen, bei dem ich nicht widerstehen konnte:

Nach langer und reiflicher Überlegung habe ich diesen Bausatz als mein nächstes „Urlaubsopfer“ auserkoren. Ich bin mir allerdings noch nicht ganz sicher, ob ich das Ding quick & dirty direkt aus dem Kasten zusammenknallen soll oder ob ich eventuell einen größeren Baubericht daraus mache.

Mein Vorschlag: Ich überlege mir das Ganze nochmal. Wenn Ihr dann als eines der nächsten Postings einen Hinweis auf eine neue Unterseite bekommt, die sich mit einem gewissen Typ XXI-U-Boot beschäftigt, dann wisst Ihr, dass ich entschieden habe, das Ganze zu einem ausführlichen Bericht aufzublasen.