Ich schicke Tolino in den „Keller“.

Es ist geschafft:

Die „Kellerwelt“ ist komplett überarbeitet und ab sofort auch überall dort erhältlich, wo es Futter für den Tolino-Reader gibt.

Am Inhalt hat sich natürlich nichts geändert, sondern lediglich am Satz. Und den einen oder anderen Tippfehler habe ich auch noch entdeckt und eliminiert.

Und nun wird es Zeit, die Überarbeitung von „Menschliche Überreste“ anzugehen, damit es schon bald Nachschub für den Ebook-Reader gibt!

Erhältlich ist „Kellerwelt“ bei:

Erstmal ein Schritt zurück …

… bevor ich wieder vorwärts marschiere.

Gerade eben habe ich meine Miniseite zum Projekt „Die Natur schlägt zurück“ vorerst wieder offline genommen. Dementsprechend ist sie auch aus dem Menü verschwunden und nicht mehr unter dem direkten Link erreichbar.

Nun wird man sich fragen: „Warum macht der sowas, nachdem er die Seite mühsam aufgebaut hat?“

Nun, ganz einfach: Nachdem das Projekt zu Gunsten von „Menschliche Überreste“ komplett auf Eis lag, habe ich nun die Arbeit daran wieder aufgenommen. Dabei habe ich entschieden, einige entscheidende Änderungen hinsichtlich der Ausrichtung der Geschichte vorzunehmen.

Es ist zwar einigermaßen reizvoll, eine Parodie auf typische Trashfilme zu schreiben und dabei auch ganz bewusst kultivierten Trash zu produzieren, wie ich es bei „Hypershark“ gemacht habe. Blöderweise spricht man damit aber kaum Leser an, weil nur wenige etwas mit kultiviertem Trash anfangen können. Deswegen werde ich die Machart von „Die Natur schlägt zurück“ ein wenig abändern.

Natürlich wird es auch weiterhin eine Menge zu lachen geben und ich werde auch den Tick beibehalten, allen Charakteren urdeutsche Vor- und englische Nachnamen zu verpassen. Ansonsten wird die genremäßige Ausrichtung aber ein Stück vom Trash abweichen und stattdessen mehr in Richtung einer „ernsten“ Parodie rücken.

Und was werde ich parodieren? Nun, es wird eines meiner liebsten Filmgenres werden: Der klassische B-Film der 1950er und 1960er Jahre.

Es wird sogar eine „vernünftige“ Handlung geben, was bedeutet, dass ich ein wenig planen muss, anstatt einfach nur wild drauflos zu tippen und zu schauen, wo die ganze Sache hinführt – wobei ich wieder in Richtung „Hypershark“ schielen muss, denn da habe ich es genau so gemacht.

Die Mini-Seite zum Buch wird übrigens erst wieder online gehen, wenn das Ding fertig ist. Und das wird voraussichtlich in diesem Jahr nix mehr werden. Also, falls es da draußen noch Fans von Hape McCormick gibt: Bitte habt etwas Geduld.

Ich arbeite daran.

Auf dem Weg zum Tolino-Reader …

Während die Überarbeitung des Textes noch läuft, hat das Cover schon mal eine kleine Frischzellenkur erhalten.

Beim Text wird sich inhaltlich natürlich nichts ändern, sondern lediglich formal einiges angepasst – wie z. B. die peinlichen Anführungszeichen und die Absatzformatierung.

Wann das Ganze seinen Weg auf den Tolino-Reader finden wird? Nun, so bald wie möglich, würde ich sagen.

Und wieder ein Manuskript beendet – endlich!

Es ist immer ein geiles Gefühl, diese vier Buchstaben unter ein fertiges Manuskript zu tippen!

Diesmal habe ich meinen Urlaub genutzt, um mein Langzeitprojekt „Menschliche Überreste“ fertigzustellen. Es war diesmal wirklich ein verdammt langer Weg, denn mein Erstlingswerk „Menschliche Einzelteile“ sollte schließlich einen würdigen Nachfolger bekommen. Dementsprechend musste ich lange an diesem Ding herumfeilen, bis ich genügend Bösartigkeit darin untergebracht hatte.

Bevor ich mit der Überarbeitung starte, werde ich mich nun zuerst darum kümmern, meinem Roman „Kellerwelt“ ein wenig Politur zu verleihen und ihn über Tolino Media zu publizieren. Und dann werde ich mich um ein Cover für die „Überreste“ kümmern müssen. Mir schwebt da auch schon ziemlich konkret etwas vor.

In diesem Zusammenhang … hätte jemand von Euch eventuell eine Motorsäge, die er mir ausleihen könnte? Wäre möglich, dass sie ein bisschen dreckig wird.

Jetzt wird toliniert!

Endlich sind die „Einzelteile“ überall dort erhältlich, wo es Lesefutter für den Tolino-Reader gibt:

Hugendubel
Thalia
Weltbild
Bücher.de
Ebook.de
Osiander.de

Und dabei wird es nicht bleiben. Auch alle weiteren Romane aus meiner Feder werden nach und nach auf diesen Plattformen erscheinen.

Und wenn alles so verläuft, wie ich es mir vorstelle, dann werdet Ihr voraussichtlich noch in diesem Jahr erfahren, wie es nach den Geschehnissen in „Menschliche Einzelteile“ mit Sören weiterging.

Was glaubt Ihr, wen ich heute getroffen habe?

Hubert Litzinger ist mir wieder einmal über den Weg gelaufen.

Kennt Ihr nicht? Nun, das ist der Polizeichef von Pfalzenberg. Wenn dieser Bursche wieder aktiv ist, dann ist sicherlich irgendetwas Fieses im Busch.

Falls Ihr etwas mehr über Hubert erfahren wollt, dann könnt Ihr es in meinem Roman „Menschliche Einzelteile“ nachlesen. Solltet Ihr vielleicht ohnehin tun, denn ich habe das Gefühl, da könnte demnächst noch etwas nachkommen …

Seit einem Jahr nichts Neues. Kommt da noch was? Aber klar!

Ich muss zugeben, ich war bei der Pflege meiner Webseiten in den vergangenen Monaten nicht gerade fleißig. Aber Hand auf’s Herz: Muss man wirklich jede blöde Scheiße, die einem gerade durch den Kopf geht, in die Welt hinausposaunen? Ich finde, man muss das nicht.

Unter dem Strich bleibt schließlich auch immer die Frage, wer sich wohl dafür interessieren wird.

Doch das bedeutet natürlich nicht, dass sich hinsichtlich der Schriftstellerei nichts bei mir getan hat. Ganz im Gegenteil, ich bin aktiver, als man es vermuten könnte. Derzeit wächst und gedeiht das Manuskript zur Fortsetzung von „Menschliche Einzelteile“ prächtig. Es trägt den Arbeitstitel „Menschliche Überreste“ und ich bin ziemlich sicher, ich habe endlich wieder die richtige Erzählstimme gefunden.

Dann ist da noch die Sache mit der Autorensoftware. Bislang hatte ich schlicht und ergreifend Microsoft Word benutzt, doch seit Neuestem bin ich nun auf die Autorensoftware „Scrivener“ umgestiegen. Ich denke, die werde ich in den nächsten Tagen einmal kurz hier vorstellen.

Also: Es passiert noch was. Nur eben nicht von jetzt auf gleich.

Hand aufs Herz: Warum Amazon KDP?

Meine Fresse, was ist das doch für ein Abstieg!

Es ist gar nicht lange her, da habe ich über Selbstverleger gelästert ohne Ende. Und jetzt? Tja, jetzt bin ich im Grunde selbst einer. Alles, was ich bis jetzt geschrieben habe, ist entweder in irgendwelchen Internet-Anthologien erschienen (was für mich inzwischen gleichbedeutend mit einer literarischen Müllkippe ist) oder eben im Amazon Kindle Direct Publishing – also im Selbstverlag.

Man könnte also sagen, ich habe mich schön selbst ins Knie gefickt. Und zwar doppelschwänzig und von hinten.

Wisst Ihr, was mich dabei noch mehr fuchst? Es gibt ein paar Leute, die in der Amateurcommunity im Internet angefangen haben und dabei mehr als zweifelhaften, qualitativ miesen Quatsch produzierten. Außerdem führten sie sich noch auf wie die letzten Arschlöcher. Von mir bekamen sie weder Sympathie noch schätzte ich ihre Fähigkeiten sonderlich hoch ein. Und heute? Heute haben diese Wurzelbürsten doch tatsächlich bei Verlagen wie Heyne unterschrieben und hauen da munter die Romane raus.

Tja, die haben das geschafft. Ich nicht.

Gründe gibt es dafür genügend. Ich schreibe beispielsweise nicht gerade in publikumsträchtigen Genres und springe nicht auf gängige Trends auf, während andere ausschließlich 08/15-Krimis produzieren, nach denen natürlich eine große Nachfrage herrscht. Außerdem bin ich nicht der Typ, der sich anderen gerne aufdrängt oder in irgendwelche Arschlöcher reinkriecht. Die Leute, die heute bei Heyne unterschrieben haben, sind jedoch alle braun im Gesicht und stinken nach Scheiße.

Ich denke, der wichtigste Grund ist aber alleine der, dass ich das alles im Grunde genommen gar nicht will.

Klingt verrückt, gelle? Ok, ist es auch ein bisschen. Zuerst groß die Fresse aufreißen und dann auf einmal einen Rückzieher machen. Aber es ist tatsächlich so, wie es ist. Natürlich habe ich versucht, meinen Kack an den Mann zu bringen – auch wenn es der letzte Rammel war, den ich produziert habe. „Kellerwelt“, „Menschliche Einzelteile“, „F.I.D.E.R.“ – dieses ganze Zeug lag schon bei etlichen Verlagen und bei etlichen Agenturen auf dem Tisch. Das Ergebnis: Wenn ich überhaupt eine Antwort erhalten habe, dann war es eine Absage. Meist nur das übliche nichtssagende Formschreiben. Lediglich eine einzige Agentur hat sich die Arbeit gemacht, mir offen und ehrlich zu sagen, für meine Sorte Geschreibe sehe man einfach keine Absatzmöglichkeit (das war für „Menschliche Einzelteile“).

Irgendwann kommt man dann an den Punkt, an dem man ein wenig resigniert. Und dann kommt zwangsläufig die Überlegung, ob man nicht vielleicht doch bei Amazon publizieren sollte. Das war zu dieser Zeit für mich zwar gleichbedeutend mit einer Bankrotterklärung, aber leider der einzige Weg, mein Zeug noch an den Mann zu bringen. Die Alternative wäre gewesen, drei Romane in der Schublade verrotten zu lassen oder auf den Müll zu schmeißen. Und das geht ja mal gar nicht!

Aber ob Ihr es glaubt oder nicht: Der Schritt zu Amazon war für mich genau der richtige. Eines Tages stellte ich mir nämlich die Frage, ob der professionelle Literaturbetrieb für mich wirklich die richtige Spielwiese wäre. Die Antwort lautet: Eben nicht! Es wäre nämlich keine Spielwiese mehr. Der professionelle Literaturbetrieb ist ein knallhartes Geschäft, keine Spielerei. Und genau davon will ich kein Teil sein.

Ich will auch keinen Nappel vor der Nase sitzen haben, der in meinen Sachen herumstreicht und mir erklärt, weswegen ein Subplot rausfliegen und stattdessen ein anderer eingebaut werden muss. Ich will keinen Termindruck und ich will keine Verpflichtungen. Ich will, verdammt nochmal, einfach nur mein Ding machen und mir von niemanden reinquatschen lassen. Wenn es dann schiefgeht (siehe „F.I.D.E.R.“, für den ich ziemlich durchwachsene Kritik geerntet habe), dann ist das eben so. Das ist auf Amazon zwar eine ziemlich persönliche Sache, aber es ist eine, mit der ich klarkommen kann, weil es eben meine Scheiße ist, die mir um die Ohren fliegt, und nicht die irgendeines Lektoren, der mich zu irgendeiner Änderung gezwungen hat, die ich eigentlich gar nicht wollte.

Ganz klar: Das nächste Ding, das ich raushaue (mit 80%iger Wahrscheinlichkeit wird das „Menschliche Überreste“ sein), kommt wieder auf Amazon KDP. In meinem ganzen Leben werde ich keinen Verlag und keine Agentur mehr anschreiben. Ich werde keine Ärsche lecken und ich werde auch weiterhin ausschließlich mein eigenes Ding machen. Falls mir irgendwann dennoch ein Verlag von sich aus die Hand reichen würde, dann würde ich die natürlich keinesfalls wegschlagen oder im Anschluss groß herumzicken. Aber von meiner Seite aus wird es in dieser Richtung keine Aktivitäten mehr geben.

Oh Shit, ich hätte jetzt beinahe geschrieben: „Es lebe die Freiheit!“ (wobei ich mich eben auch noch vertippt habe und aus „Freiheit“ mal locker „Freizeit“ gemacht habe), doch dabei denke ich immer an diese Werbung, bei der im Hintergrund dieses unsägliche Lied mit „Freedom“ läuft. Ich sehe da immer diese Nappel mit der Fiedel in der Unterführung stehen und vor sich hinjaulen: „Your first name is Free, your last name is Dom … Freedom!“

Bäh, nee, geht gar nicht. Dann lieber Clawfinger:

„Hold Your Head Up!“

Die Sache wird rund.

Eine frohe Botschaft:

Nachdem „Menschliche Überreste“ schon ein ganzes Stück vorangeschritten ist, hatte ich nun den rettenden Einfall, wohin diese Story schlussendlich führen soll. Und damit ist für mich die größte Hürde genommen.

Mal ehrlich: Ich kann einfach keine Geschichte schreiben, wenn ich das Ende nicht klar vor Augen habe. Das funktioniert einfach nicht. Wenn ich aber weiß, wo ich hin will, dann ist es kein Problem mehr, den Weg dorthin zu finden. Ich muss dann nur aufpassen, nicht gerade die kurvenreichste Strecke zu nehmen oder mich in dunklen Nebengassen zu verfransen. In der Praxis bedeutet das: Ich muss meist die Hälfte aller Ideen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, über Bord schmeißen, weil ich sonst ein epochales Werk in mehreren Bänden produzieren würde, das sich im Laufe der Geschichte meilenweit vom eigentlichen Plot entfernt.

Bei „Menschliche Überreste“ geht es mir inzwischen übrigens genauso. Gerade gestern Abend auf dem Sofa kam mir eine herrliche Idee zu einer der Hauptfiguren. Es ging um eine Anekdote aus dem Leben dieser Figur, um sie etwas besser zu charakterisieren. Unglücklicherweise musste ich mir selbst gegenüber eingestehen, dass ich überhaupt keine Möglichkeit sehe, diese Anekdote auf vernünftige Weise in die Handlung einzubetten. Verdammt schade.

Merkt Ihr was?

Wenn man nochmal auf den Titel dieses Postings schaut und die ersten Sätze betrachtet, dann mekrt man, dass ich gerade dabei bin, mich in dunklen Nebengassen zu verästeln.

Mannomann …

Die Kindheit eines Trashautoren

Hammergeil: Ich lese gerade die neueste Amazon-Rezension zu „Menschliche Einzelteile“ und freue mich wie Bolle, dass das Buch auch ordentlich Spaß gemacht hat, was sich in satten fünf Sternen niedergeschlagen hat.

Vielen Dank für das Lob!

Ganz am Ende stand eine Frage, die ich gar nicht mal so abwegig fand: Welche Kindheit mag der Autor wohl gehabt haben?

Das ist doch mal ein origineller Bestandteil einer Rezension! Und deswegen möchte ich es nicht versäumen, diese Frage einfach einmal zu beantworten.

Wenn man sich anschaut, welches Zeug ich so schreibe, dann könnte man vermuten, ich sei in einem echten Höllenloch aufgewachsen und meine Eltern seien mit Hörnern und Pferdefüßen unterwegs gewesen. Stimmt nicht! Tatsächlich hatte ich eine nahezu perfekte Kindheit. Als Einzelkind zwar nicht ganz so verwöhnt, wie man es meinen könnte, aber dennoch kann ich mich nicht beklagen. Das haben meine Eltern wirklich prima hinbekommen. Gut, okay, als ich ca. 15 Jahre alt war flog die Ehe meiner Eltern mit einem mächtigen Knall in die Luft. Das war nun nicht ganz so angenehm. Aber ich denke, ich habe das alles ganz gut überstanden.

Aber ich weiß ja, was eigentlich hinter dieser Frage steckt. Meine Kindheit ist im Grunde gar nicht so wichtig. Die eigentliche Frage müsste viel pauschaler sein: Was ist nur mit diesem Kerl passiert, dass er sich solche Geschichten ausdenkt?

Hm … eigentlich gar nichts. Zugegeben, zu der Zeit, als ich mir „Menschliche Einzelteile“ ausdachte, ärgerte ich mich gerade mächtig über meinen damaligen Arbeitgeber, der uns ziemlich übel mitspielte. Daher resultieren auch einige der Namen, die im Buch vorkommen. Ansonsten kann ich aber wirklich nicht klagen. Ganz im Gegenteil: Ich habe im Leben wirklich sehr viel Glück gehabt – unter anderem auch in der Zeit, in der „Menschliche Einzelteile“ entstand. Es hat mir einfach einen Heidenspaß gemacht, mal so richtig hemmungslos die Sau rauszulassen.

Sagen wir einfach, ich bin ein Mensch mit dem Hang zu schrägen Ideen, die manchmal einfach sehr gewalttätig ausfallen. Und seien wir mal ehrlich: In „Menschliche Einzelteile“ geht eigentlich niemand drauf, der nicht irgendwie Dreck am Stecken hat. Ich musste mich allerdings beherrschen, um nicht noch mehr herumzusauen; andernfalls hätte ich für eine mögliche Fortsetzung nicht mehr genügend Kanonenfutter gehabt.