Alibihandlung

Eine neue Bausatzvorstellung ist online!

Eigentlich wollte ich mich heute um einen liegengebliebenen Bausatz der NCC-1701 TOS-Enterprise kümmern. Als ich dann aber loslegte, fiel mir auf, dass ich die beiden Antriebsgondeln komplett falsch zusammengeklebt hatte. Um die Teile wieder auseinanderzubekommen, hätte ich alles auffräsen müssen. Das hätte ich nie wieder auch nur ansatzweise hinbekommen. Also habe ich den Bausatz eingestampft und mir einen neuen bestellt. Auf diesen muss ich nun aber wohl mindestens noch zwei Tage warten. Darum dachte ich mir, ich vertreibe mir die Zeit, indem ich noch einen anderen Bausatz vorstelle.

Das Swift-Patrouillenboot schlummert nun schon seit einiger Zeit in meiner Schublade vor sich hin. Ich hatte es einmal für ein Diorama gekauft, in dem ich es mit dem „Huey Hog“, für den es ebenfalls eine Mini-Seite gibt, kombinieren wollte. Das werde ich auch noch in Angriff nehmen – vielleicht schon den nächsten Tagen, um die Wartezeit auf die „Enterprise“ zu verkürzen. Ich muss allerdings auch berücksichtigen, dass mir unter der Woche abends in der Regel die Zeit fehlt, um große Bauprojekte anzugehen. Na, schauen wir mal, wie es wird. Eins ist sicher:

Langweilig wird mir nicht!

Heeoston, wir HABEN ein Problem(chen)!

Eigentlich sieht das doch schon recht gut aus. Alle Decals sind drauf und es fehlt nur noch eine Schicht Klarlack. Natürlich muss auch noch die Displayplatte hübsch lackiert und mit drei kleinen Figürchen garniert werden – ich hoffe, ich schaffe das noch heute Abend. Doch eine Sache ist ziemlich doof gelaufen. Und die kriege ich nicht mehr korrigiert.

Wenn man gar nicht mal so genau hinschaut, dann fällt einem auf, dass die „United States“-Schriftzüge nicht korrekt sitzen. Diese müssten eigentlich um 45% zu den „USA“-Schriftzügen versetzt sein. In der Bauanleitung ist das auch entsprechend beschrieben, doch ich habe es irgendwie komplett verbaselt. Nun stehen alle Schriftzüge jeweils in einer Reihe. Nun gut, ich habe ja noch den Bausatz aus dem Hause Airfix. Mit diesem werde ich das entsprechend besser machen.

Hewsten, haben wir ein Problem?

Mitnichten!

Zunächst einmal wünsche ich der gesamten weltweiten Modellbaugemeinde sowie allen, die sich versehentlich hierher verirrt haben, ein frohes Neues Jahr 2018!

Einer meiner guten Vorsätze für dieses Jahr lautet, Dinge, die ich begonnen habe, auch immer zu Ende zu führen. Um diesen Vorsatz umzusetzen, nahm ich mir heute einen Bausatz vor, an dem ich – ungelogen – schon seit mindestens zwei Jahren herumdoktere: Die 1/144 Apollo Saturn V Rakete aus dem Hause Revell. Seinerzeit mit Elan und Enthusiasmus begonnen, wurde der Bausatz zu einer echten Bauruine. Wirklich schiefgegangen ist daran nichts. Ich hatte irgendwann nur einfach keinen Bock mehr, daran weiterzuarbeiten.

Doch damit war heute Schluss. Ich habe mir den Baukasten geschnappt und munter losgelegt. Das Endergebnis: Die gesamte Bauphase und ca. 90% der Lackierung sind abgeschlossen. Es fehlen nur noch die Decals und verschiedene Korrekturen bei der Lackierung. Leider habe ich heute nicht mehr alles geschafft, doch immerhin habe ich sowohl das kleine Kommandomodul als auch das LAM fertig bekommen. Sofern mich der Schwung, mit dem ich in’s neue Jahr gestartet bin, morgen nicht schlagartig verlässt, ist meine Sammlung hoffentlich bald um einen weiteren fertiggestellten Bausatz reicher.

Ach ja: Einen großen Bericht oder eine eigene Miniseite wird es für dieses Modell leider nicht geben. Ich hatte zwar einmal damit angefangen, doch dann ist mir die Dokumentation flöten gegangen. Ich habe allerdings das „Vergleichsmodell“ von Airfix noch in der Schatzkiste. Dazu werde ich dann etwas Ausführlicheres erstellen.

Mein Alter Herr wäre glücklich gewesen.

Irgendwann vor Jahren meinte mein Alter Herr, sein absolutes Traummodell wäre eine Douglas DC-4. Für ihn war das eines der schönsten Flugzeuge, die jemals gebaut wurden. Dabei verwies er auf das berühmte Bild des „Rosinenbombers“ im Anflug auf Berlin, das während der Blockade damals um die Welt gegangen war.

„Kein Problem“, dachte ich mir seinerzeit. Gleich mal Google bemüht und nachgeschaut. Dummerweise fand ich irgendwo bei ebay nur einen einzigen Bausatz einer DC-4 in einem völlig indiskutablen Maßstab (1:200 oder so – ich weiß es nicht mehr genau) und zu einem Schweinepreis. Und blöderweise kam ich auch nicht auf die Idee, nach einer C-54 zu schauen. So verlief sich die Sache dann leider im Sande.

Und nun brachte Revell vor gar nicht allzu langer Zeit diesen Bausatz hier heraus. Mein Alter Herr wäre im Dreieck gesprungen vor lauter Spaß! Und ich hätte ihm auch noch das passende Werkzeug zur Verfügung stellen können (er hatte bis zuletzt beispielsweise keinen vernünftigen Airbrush und lackierte immer noch mit dem Pinsel). Aber leider ist es ihm nicht mehr vergönnt, das noch mitzuerleben.

Ich selbst war eigentlich gar kein Riesenfan von diesem Modell (bzw. wäre keiner gewesen). Aber natürlich komme ich nicht drumherum, das „Lehrer Henning Gedenkmodell“ zu bauen und ihm einen Ehrenplatz in meinem Regal zu verschaffen. Und da meine Lebensgefährtin gerade gestern, während ich bei der Arbeit war, bei der Bastlerzentrale Lonthoff, unserem örtlichen (und sauguten) Modellbauhändler vorbeikam und mich per Whatsapp fragte, ob sie mir etwas mitbringen könnte, da bat ich sie, doch zuzuschlagen und mir diesen Bausatz zu beschaffen, falls vorrätig. Und nun, wo ich ihn habe, gefällt mir das Flugzeug immer besser. Ich muss meinem Vater Recht geben: Es ist tatsächlich eines der schönsten Flugzeuge, die je gebaut wurden (auch wenn es gegen die Super Constellation noch ein wenig abstinkt – die war noch schöner).

Priorität hat aber zunächst weiterhin mein derzeitiges Lieblingsprojekt: Die Short Sunderland Mk.III von Airfix, deren nahezu gesamtes Interieur ich gerade selbst baue – zumindest bis zu einem gewissen Punkt.

Endlich keine Atemnot mehr!

Ich hatte die ganze Zeit über das Gefühl, mir fehle noch irgendwas beim Modellbau. Nun bin ich endlich drauf gekommen: Eine Sprühkabine für meinen Airbrush hatte ich noch nicht!

Und man kennt das ja: Kaum hat man mit dem Sprühen angefangen, da kommt schon der Ruf von draußen: „Schatz, kannst du mal deine Tür zumachen und die Fenster auf?“ Abgesehen davon knallt man sich permanent den Sprühnebel in die Lungen, was ja auch nicht gesund sein kann. Da hätte ich anno 2005 auch nicht mit dem Qualmen aufhören müssen.

Die Lösung: Eine Sprühkabine. Das Exemplar, das ich mir nun zugelegt habe, gibt es für ca. 106 Euro bei Amazon. Es ist zusammenklappbar (allerdings auch dann nicht sonderlich kompakt, aber gut zu transportieren, verfügt über eine Absaugeinrichtung mit entsprechendem Schlauch, einen Drehteller und LED-Beleuchtung. Das Plastik ist fest und solide und nach dem Aufbau wackelt auch nichts herum. Lediglich das Fixieren des Schlauchs ist ein wenig kniffelig, aber machbar, wenn man das 12. Gebot beachtet: Du sollst dich nicht blöd anstellen!

Richtig im Einsatz hatte ich die Kabine bislang noch nicht. Was auf dem Bild zu sehen ist, ist lediglich ein Probeaufbau. Ich muss mir dann ohnehin noch etwas hinsichtlich der Raumordnung auf meinem Tisch einfallen lassen, aber ich habe da schon entsprechende Ideen. Will heißen: Das Chaos, das auf dem Foto herrscht, bleibt nicht so.

Ein alter Bekannter

Ich muss zugeben, die Modellbauerei hat derzeit nicht unbedingt den höchsten Stellenwert bei mir. Stattdessen bin ich eher auf Computerspiele fixiert, was sich sicherlich auch in der Anzahl der Beiträge auf meiner Games-Seite niederschlägt. In den letzten Tagen habe ich aber einen kleinen Rappel bekommen und mich über einen alten Airfix-Bausatz hergemacht, den ich vor gar nicht allzu langer Zeit in meiner Schatztruhe eingelagert hatte. Es handelt sich um eine Short Sunderland Mk.III aus dem Hause Airfix im Maßstab 1/72 – eine äußerst betagte Bausatzform, an der sich vor einigen Jahrzehnten schon mein Vater versucht hatte. Auf der Mini-Seite zum Bausatz erfährt man, ob der Bausatz gut gealtert ist … oder eher nicht.

Eine Seefahrt, die ist lustig …

Nach unserer tollen Kreuzfahrt mit der AIDAsol musste ich doch gleich einmal den Revell-Bausatz der AIDAdiva/bella/luna herauskramen, der schon seit einiger Zeit darauf wartet, von mir beachtet zu werden. Inzwischen gibt es zwar einen neuen, aktualisierten Bausatz, der tatsächlich auch die AIDAsol darstellt, doch das ist für mich kein Anlass, mir zwei dieser Kolosse zuzulegen.

Ein genauer Blick auf den Bausatz und ein Abgleich mit den vielen, vielen Fotos, die ich gemacht hatte, zeigte mir, dass Revell hier wirklich tolle Arbeit geleistet hat. Was hier im Maßstab 1/400 geboten wird ist nicht nur sehr gut detailliert, sondern auch noch äußerst nah am Original. Wer sich ein Bild davon machen kann, dem empfehle ich einen Blick auf meine Bausatzvorstellung mit insgesamt mehr als 160 Fotos!

Ich bin hubschrauberisiert.

img_0001In den 1990er Jahren hatte ich bereits eine Phase, in der ich nur noch Hubschrauber baute. Genau genommen war das die Phase, in der ich wieder „richtig“ in den Modellbau einstieg, nachdem ich jahrelang pausiert hatte. Irgendwann in dieser Zeit war es mir gelungen, einen alten Monogram-Bausatz einer Bell UH-1B im Maßstab 1/24 zu ergaunern (kein Witz, das war wirklich eine windige Geschichte, wie ich diesen Bausatz dem örtlichen Spielwarenhändler aus den Rippen geleiert habe … ich verrate nur soviel, als dass eine kaputte Registrierkasse und mein handwerkliches Geschick sowie meine Erfahrung mit Kassensystemen dabei eine Rolle spielten). Dummerweise setze ich das Modell komplett in den Sand.

Jahrzehnte später war es mir dann gelungen, über Ebay diesen Heliswiss-Bausatz noch einmal zu beschaffen. Ich war sogar relativ günstig dazu gekommen. Natürlich war ich stolz wie Oskar, doch kurz darauf legte Revell das Ding kurzerhand in der Gunship-Variante wieder neu auf. Tja, und da ich ohnehin leicht hubschrauberisiert bin, musste ich natürlich zugreifen. Das war nun schon vor einiger Zeit. Seither schlummert der „Huey“ in meiner Schublade, gemeinsam mit seinem „Heliswiss“-Bruder. Durch die Geschichte mit der Mi-24, die ich mir erst vor wenigen Tagen gegönnt habe, erwachte aber mein Interesse am „Huey“ wieder (Stichwort: Hubschrauberisierung). Also habe ich mir den Baukasten mal zur Hand genommen und ihm eine eigene Miniseite spendiert. Bislang gibt es dort nur eine Bausatzvorstellung, doch immerhin ist schon einmal ein Grundstein für ein neues, spektakuläres Modell gelegt.

Sobald ich mit meinem aktuellen Projekt durch bin, werde ich dann wohl mit dem Zusammenbau des „Huey“ durchstarten. Und diesmal werde ich wohl definitiv nicht direkt aus dem Kasten bauen, denn dieser Bausatz schreit förmlich nach zusätzlichen Details!

Letztendlich doch noch …

img-20161116-wa0002Ich hatte Ende der 1990er Jahre mal eine Phase, in der ich beinahe ausschließlich Hubschrauber baute. Etwa 10 Jahre, nachdem diese Phase wieder beendet war, entdeckte ich den Mi-24 Bausatz von Trumpeter und war gleich wieder gezündet. Der Preis war mir dann aber doch etwas zu kernig. Abgesehen davon hatte ich gelesen, das Modell biete zwar eine Menge Einzelteile und gute Qualität, sei aber nicht in allen Punkten vorbildgetreu. Das schreckte mich vorerst vom Kauf ab.

Inzwischen habe ich aber durch das Sammeln von Gutscheinen ein recht anständiges Guthaben bei Amazon zusammengespart und deswegen nun beherzt zugegriffen. Ein erster Blick in den Baukasten ließ mich dann auch sofort anerkennend nicken, denn das Modell bietet wirklich sehr viel von allem. Die komplette Geometrie des Rumpfes stimmt zwar nicht einmal ansatzweise mit dem Original überein und ist stattdessen komplett symmetrisch (was eigentlich nicht sein dürfte), doch darüber möchte ich in diesem Fall einmal hinwegsehen. Fakt ist: In dieser Größenordnung gibt es schlichtweg nichts Vergleichbares! Und falls es Detailfehler gibt – was ich noch nicht im Einzelnen überprüft habe -, dann lassen sich diese sicherlich mit Bordmitteln beheben.

In jedem Fall freue ich mich wie Bolle über den Klopper. Wenn ich nur wüsste, wo ich das fertige Modell später hinstellen soll … wenn ich ihn in unsere neue Regalwand im Wohnzimmer bugsieren, dann zieht mir meine Frau die Haut ab!

© 2015 - 2018 Niels Peter Henning

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