Eine Seefahrt, die ist lustig …

Nach unserer tollen Kreuzfahrt mit der AIDAsol musste ich doch gleich einmal den Revell-Bausatz der AIDAdiva/bella/luna herauskramen, der schon seit einiger Zeit darauf wartet, von mir beachtet zu werden. Inzwischen gibt es zwar einen neuen, aktualisierten Bausatz, der tatsächlich auch die AIDAsol darstellt, doch das ist für mich kein Anlass, mir zwei dieser Kolosse zuzulegen.

Ein genauer Blick auf den Bausatz und ein Abgleich mit den vielen, vielen Fotos, die ich gemacht hatte, zeigte mir, dass Revell hier wirklich tolle Arbeit geleistet hat. Was hier im Maßstab 1/400 geboten wird ist nicht nur sehr gut detailliert, sondern auch noch äußerst nah am Original. Wer sich ein Bild davon machen kann, dem empfehle ich einen Blick auf meine Bausatzvorstellung mit insgesamt mehr als 160 Fotos!

Ich bin hubschrauberisiert.

img_0001In den 1990er Jahren hatte ich bereits eine Phase, in der ich nur noch Hubschrauber baute. Genau genommen war das die Phase, in der ich wieder „richtig“ in den Modellbau einstieg, nachdem ich jahrelang pausiert hatte. Irgendwann in dieser Zeit war es mir gelungen, einen alten Monogram-Bausatz einer Bell UH-1B im Maßstab 1/24 zu ergaunern (kein Witz, das war wirklich eine windige Geschichte, wie ich diesen Bausatz dem örtlichen Spielwarenhändler aus den Rippen geleiert habe … ich verrate nur soviel, als dass eine kaputte Registrierkasse und mein handwerkliches Geschick sowie meine Erfahrung mit Kassensystemen dabei eine Rolle spielten). Dummerweise setze ich das Modell komplett in den Sand.

Jahrzehnte später war es mir dann gelungen, über Ebay diesen Heliswiss-Bausatz noch einmal zu beschaffen. Ich war sogar relativ günstig dazu gekommen. Natürlich war ich stolz wie Oskar, doch kurz darauf legte Revell das Ding kurzerhand in der Gunship-Variante wieder neu auf. Tja, und da ich ohnehin leicht hubschrauberisiert bin, musste ich natürlich zugreifen. Das war nun schon vor einiger Zeit. Seither schlummert der „Huey“ in meiner Schublade, gemeinsam mit seinem „Heliswiss“-Bruder. Durch die Geschichte mit der Mi-24, die ich mir erst vor wenigen Tagen gegönnt habe, erwachte aber mein Interesse am „Huey“ wieder (Stichwort: Hubschrauberisierung). Also habe ich mir den Baukasten mal zur Hand genommen und ihm eine eigene Miniseite spendiert. Bislang gibt es dort nur eine Bausatzvorstellung, doch immerhin ist schon einmal ein Grundstein für ein neues, spektakuläres Modell gelegt.

Sobald ich mit meinem aktuellen Projekt durch bin, werde ich dann wohl mit dem Zusammenbau des „Huey“ durchstarten. Und diesmal werde ich wohl definitiv nicht direkt aus dem Kasten bauen, denn dieser Bausatz schreit förmlich nach zusätzlichen Details!

Letztendlich doch noch …

img-20161116-wa0002Ich hatte Ende der 1990er Jahre mal eine Phase, in der ich beinahe ausschließlich Hubschrauber baute. Etwa 10 Jahre, nachdem diese Phase wieder beendet war, entdeckte ich den Mi-24 Bausatz von Trumpeter und war gleich wieder gezündet. Der Preis war mir dann aber doch etwas zu kernig. Abgesehen davon hatte ich gelesen, das Modell biete zwar eine Menge Einzelteile und gute Qualität, sei aber nicht in allen Punkten vorbildgetreu. Das schreckte mich vorerst vom Kauf ab.

Inzwischen habe ich aber durch das Sammeln von Gutscheinen ein recht anständiges Guthaben bei Amazon zusammengespart und deswegen nun beherzt zugegriffen. Ein erster Blick in den Baukasten ließ mich dann auch sofort anerkennend nicken, denn das Modell bietet wirklich sehr viel von allem. Die komplette Geometrie des Rumpfes stimmt zwar nicht einmal ansatzweise mit dem Original überein und ist stattdessen komplett symmetrisch (was eigentlich nicht sein dürfte), doch darüber möchte ich in diesem Fall einmal hinwegsehen. Fakt ist: In dieser Größenordnung gibt es schlichtweg nichts Vergleichbares! Und falls es Detailfehler gibt – was ich noch nicht im Einzelnen überprüft habe -, dann lassen sich diese sicherlich mit Bordmitteln beheben.

In jedem Fall freue ich mich wie Bolle über den Klopper. Wenn ich nur wüsste, wo ich das fertige Modell später hinstellen soll … wenn ich ihn in unsere neue Regalwand im Wohnzimmer bugsieren, dann zieht mir meine Frau die Haut ab!

Der Fluch der Nr. 16.

Kennt Ihr das?

Da hat man gerade so einen schönen Lauf und kommt beim Bauen richtig gut voran. Letzte Teile werden noch angebracht, dann wird sorgfältig abgeklebt, der Airbrush nochmal gereinigt und man freut sich darauf, nun endlich an die „große“ Lackierung zu gehen. Was braucht man dafür? Die Revell Enamel-Farbe „Sand“, matt, Farbnummer 16.

Schublade auf. Was findet man da? Gelb, matt, Nr. 15. Irgendeinen Braunton, matt, Nr. 17. Aber keine Nr. 16! Ist vielleicht irgendwas von Humbrol in der Schublade, das man verwenden könnte? Nein. Und Tamiya? Da hätte man vielleicht etwas, aber nur Acryl. Später muss aber noch eine weitere Schicht Enamel-Farbe drüber gezogen werden. Das hat in der Vergangenheit unschöne Effekte gegeben. Enamel auf Acryl ist einfach nicht das Wahre.

Was also tun?

Bestellen!

Gute Idee. Gleich mal schauen. Amazon. Uh, gleich 4,50 Euro. Das ist ein bisschen teuer. Zwar ohne Lieferkosten (weil Amazon Prime), aber trotzdem ein kerniger Preis. Modellbauhandel vor Ort fällt flach – ich müsste dann in ein schweinisch teures Parkhaus. Das würde den Preis wieder aufwiegen. Internet-Fachhändler? Gute Idee. Die Farbe kostet dort 1,65 Euro. Aber Lieferkosten! Insgesamt käme ich auf über 9 Euro!

Schlussendlich: Amazon. 4,50 Euro, keine Lieferkosten. Lieferung irgendwann im Lauf des Monats.

Und ja, ich war ziemlich sauer!

Die Bilder sind wieder da!

Huey Hog (1)Als ich am vergangenen Wochenende einige alte Möbel in meinem Hobbyraum entsorgte und gegen neue ersetzte, fiel mir eine SD-Karte in die Hände, die ich schon lange vermisst hatte. Ich schaute sie mir gleich einmal am PC an und entdeckte darauf eine ganze Reihe Fotos vom Zusammenbau des UH-1 „Huey Hog“, zu dem ich bereits einen Baubericht verfasst hatte. Im Bericht hatte ich erwähnt, die Bilder seien nicht mehr vorhanden, doch nun sind sie wieder da!

Selbstredend habe ich den Bericht sofort abgeändert und die Bilder entsprechend eingefügt! Lustig: Als ich die Fotos von der Karte herunterladen wollte, verabschiedete sich das Dateisystem dieser bescheuerten SD-Karte und die Bilder waren zum zweiten Mal verschollen. Mit einem Tool zur Datenrettung konnte ich das Schlimmste dann aber verhindern.

Irre: Ich bin wahrscheinlich der einzige Knaller, der seine Fotos gleich zweimal wegschmeißt und dann trotzdem wieder auf die Reihe kriegt.

Neuzugang in der Werkzeugkiste

Wisst Ihr, was ich hasse?

Schleifen!

Ich hatte schon einiges versucht, um mir diese Arbeit ein wenig angenehmer zu machen. Im Zuge dieser Versuche habe ich sogar eine elektrische Zahnbürste umfunktioniert, um sie als Schleifgerät zu nutzen. Dummerweise hat alles nicht so recht funktioniert und ich musste immer wieder auf die ungeliebte manuelle Methode zurückgreifen … bis ich schließlich eine Werbemail des Modellbauhändlers meines Vertrauens erhielt. Darin war unter anderem dieses Werkzeug von Trumpeter beschrieben:

Sander_001

Dies gefiel mir auf Anhieb so gut, dass ich es mir umgehend bestellte (Kunststück – wie hätte ich sonst dieses Foto machen können?).

Zugegeben, gut 35 Euro sind durchaus ein stolzer Preis. Doch es ist Weihnachten, also habe ich nicht auf das Geld geschaut. Und was erhalte ich nun für diese 35 Euro?

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Zunächst einmal das Gerät selbst – ein richtiger kleiner Schwingschleifer (in Fachkreisen auch als „Schwabbel“ bekannt). Dazu gibt es drei unterschiedliche Aufsätze: Einer für Schleifarbeiten in spitzen Winkeln, einer für unzugängliche/schmale Stellen und ein breiter „Standardaufsatz“. Dazu noch einige bereits zugeschnittene Schmirgelpapierstücke. Außerdem ist noch ein USB-Kabel vorhanden, mit dessen Hilfe das Gerät am PC geladen werden kann.

Die ersten Erfahrungen waren durchweg positiv. Das Aufladen geht zügig vonstatten und die Bedienung ist kein Problem. Bei der Handhabung ist es mir nun schon mehrfach passiert, dass der Schleifkopf davonfliegt, doch das ist kein Beinbruch. Und man muss hinsichtlich der Verbrauchsmaterialien keinesfalls auf teures Zubehör von Trumpeter zurückgreifen. Schmirgelpapier in unterschiedlichen Stärken, eine Rolle beidseitiges Klebeband und eine Schere tun es auch.

Wenn man unbedingt einen Nachteil suchen möchte, dann findet man vielleicht diesen: Das Schmirgelpapier muss recht häufig gewechselt werden. Ansonsten funktioniert dieses Gerät aber hundertprozentig und hat das Schleifen für mich zu einer angenehmen, wenig aufwändigen Sache gemacht.

Alles in allem: Kaufempfehlung!

Nach langer Bauzeit endlich fertig.

Huey Hog (1)

Ein alter Gentleman ist eingetroffen.

 
 
1977 erstmals aus dem Hause Monogram erhältlich, doch noch immer auf dem Markt. Revell bietet die 1/48 Bell UH-1 „Huey Hog“ nach wie vor an – und das auch noch zu einem sehr günstigen Preis.

Wie man in meinem Baubericht nachlesen kann, kommt dieses Modell zwar mit einigen Ecken und Kanten daher, doch der Zusammenbau hat nichtsdestotrotz Spaß gemacht. Das fertige Modell hat zwar ein paar Ritzen und Ecken, die ich nicht perfekt zuschmieren konnte, doch ich finde, es hält durchaus auch einer extremen Nahaufnahme stand.

Zur UH-1-Miniseite >>>

Der erste Bausatzbericht ist wieder da!

Die General Dynamics F-16A im Maßstab 1/32 von Revell ist wieder gelandet.

 
 
Auf der vorherigen Seite hat mir die Aufteilung von Bausatzvorstellungen, Bauberichten und Bildergalerien einfach nicht mehr gepasst. Ich fand es zu unübersichtlich, permanent zwischen den Kategorien hin und her klicken zu müssen. Daher habe ich entschieden, dass ab sofort jeder Bausatz, mit dem ich mich beschäftige, eine eigene Miniseite erhält. Das Netzwerksystem von WordPress macht es möglich.

Die erste Miniseite zur General Dynamics F-16A im Maßstab 1/32 von Revell ist nun online, komplett mit Vorstellung, Baubericht und Bildergalerie. Ich habe die Seite von Grund auf neu aufgezogen. Dazu gehörte natürlich auch das neue Verfassen der Texte, um einen einheitlichen Ton in die Sache zu bringen. Dabei musste ich allerdings berücksichtigen, dass der Zusammenbau schon einige Jahre zurückliegt und ich verschiedene Sachverhalten nicht mehr allzu deutlich vor Augen habe. Dennoch glaube ich, es ist eine hübsch informative, kleine Miniseite dabei herausgekommen.

Viel Spaß damit!

Zur F-16A-Miniseite >>>

Ein erster Schritt

Okay, heute habe ich leider nicht allzu viel hinbekommen. Es reicht nur zu einer kleinen Seite, auf der zukünftig alle Bausätze und Dioramen verlinkt werden. Sehr viel mehr als das Grundgerüst ist noch nicht zu sehen, aber das ist doch immerhin ein Anfang, nicht wahr?

Hier gibt es nix zu sehen!

Na ja, zumindest noch nicht.

Meine Modellbauseite wird derzeit umgebaut, ebenso wie alle anderen Seiten auch. Es wird ein einheitliches Design geben – und neue Inhalte.

Ich muss offen gestehen, die alte Struktur der Modellbauseite hat mir auf die Dauer nicht mehr gefallen. Hier die Bausatzvorstellungen, dort die Bauberichte, da hinten dann die Bildergalerie … und immer wieder alles hin und her verlinkt. Das wurde auf die Dauer doch ziemlich unübersichtlich. Außerdem schwankte der Tonfall bei den einzelnen Beiträgen doch recht stark. Das ging von der brottrockenen, beinahe schon akademisch aufgezogenen Bausatzvorstellung bis hin zu völligen Nonsensetexten, die an Aberwitz nicht mehr zu überbieten waren.

Nun, ich werde sehen, dass ich die hier kommenden Inhalte ein wenig einheitlicher gestalte. Nach und nach wird wieder alles auftauchen, was auch vorher zu sehen war – wenn auch in etwas abgewandelter Form. Aber auch hier gilt: Ich benötige dafür noch ein wenig Zeit.

Also: Einfach ab und zu vorbeischauen. Bald gibt es wieder etwas zu sehen!

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