Wie …?

Wie kam der Bursche eigentlich zum Schreiben?
 
 
Und wie ging es eigentlich weiter mit ihm?
 

  • 1977 – Allererste schriftstellerische Gehversuche, hauptsächlich inspiriert durch „Krieg der Sterne“. Die ersten Werke werden unter großer Mühe und Verwendung des Zwei-Finger-Adlersystems auf der Kofferschreibmaschine des Vaters verfasst. Beinahe alle Geschichten befassen sich mit den Abenteuern des Androiden CEON und enden mit einer Weltraumschlacht, in der es gilt, eine gigantische Raumstation zu vernichten. Dazu musste stets ein tiefer, langer Graben (oder wahlweise Canyon) durchflogen werden. Ähnlichkeiten mit zu diesem Zeitpunkt existierenden Projekten waren durchaus beabsichtigt!
  • 1979 – Das schönste Weihnachtsgeschenk: Die erste eigene Schreibmaschine! Ein mechanisches Ungetüm der Marke Olympia aus den 60er Jahren. Unverwüstlich!
  • 1980/1981 – Erlernen des Maschinenschreibens mit 10-Finger-System – die Schule in Bad Camberg bietet einen entsprechenden Kurs an. Leider erkrankt der Lehrer, kurz bevor der Stoff komplett behandelt ist. Deswegen können Ziffern selbst heute noch nicht blind getippt werden …
  • 1987 – 1995 – Nacheinander werden unterschiedliche Computersysteme angeschafft – vom Commodore C64 über den Commodore Amiga bis hin zum ersten PC. Alle Rechner werden für schriftstellerische Ansätze genutzt, die sich meist auf dem Gebiet der Fan-Fiction abspielen. Als echter „Dauerbrenner“ erweist sich eine Crossover-Geschichte mit Elementen aus den „Shadow Run“- und „Alien“-Universen, die allerdings niemals fertiggestellt wird.
  • 1996/1997 – Drei in sich abgeschlossene Kurzgeschichten entstehen, verschwinden allerdings mangels Veröffentlichungsmöglichkeiten wieder in der Schublade. Es handelt sich um die Geschichten „Bissig“ (ein Werwolf-Shortshocker), „Kicker“ (dystopischer Sci-Fi-Thriller) und „Gute Fee“ (eine Fantasy-Geschichte, aus der später „Executif“ wurde). Leider gehen die Geschichten – bis auf „Gute Fee“ – im Laufe der Zeit endgültig verloren.
  • 2002 – Mit dem Einstieg in das Internet ergeben sich neue Möglichkeiten, schriftstellerische Erfahrungen zu sammeln, beispielsweise auf Plattformen wie Kurzgeschichten.de. Am 19.06.2002 wird dort die Kurzgeschichte „Executif“ veröffentlicht und überwiegend wohlwollend besprochen. Es folgen weitere Kurzgeschichten und Erzählungen auf unterschiedlichen Plattformen.
  • 2002 – 2009 – Betrieb einer eigenen Literaturplattform in Internet unter dem Titel „Die Kurzgeschichten-Welt“. Auf dieser Plattform wird auch ein monatlicher Schreibwettbewerb ausgerichtet. 2009 muss der Betrieb allerdings aus Zeitgründen wieder eingestellt werden.

    Im gleichen Zeitraum werden verschiedene Kurzgeschichten in Anthologien und anderen Printmedien veröffentlicht.

  • 2005/2006 – Verfassen des ersten kompletten Romanmanuskripts mit dem Arbeitstitel „Exit“. Als erste „Übungsplattform“ ist dieses Manuskript weit davon entfernt, sich für eine Veröffentlichung zu eignen. Es dient allerdings als direkte Vorlage für das 2010 fertiggestellte Manuskript „DER KELLER“.
  • 2010 – Ein ereignisreiches Jahr!

    „DER KELLER“ wird im Januar fertiggestellt. Es folgt der Roman mit dem Arbeitstitel „FIDER“, der binnen weniger Wochen entsteht.

    Danach folgt die Entwicklung einer Web-Anwendung, mit deren Hilfe Romanprojekte geplant werden können. Diese Software erlaubt es, eine Projektdatenbank anzulegen, in der Charaktere, Handlungsschauplätze und sogar der gesamte Plot einer Geschichte organisiert werden können.

    Die Software kommt erstmals bei der Planung und dem Verfassen des Manuskripts mit dem Arbeitstitel „MENSCHLICHE EINZELTEILE“ zur Anwendung. Auch wenn es sich bei diesem Manuskript um einen Stoff mit „außergewöhnlicher Ausrichtung“ (Zitat einer Literaturagentur) handelt, der kaum Chancen am Markt haben wird, bewährt sich doch die Arbeit mit dem selbst entwickelten Datenbanksystem.

    Im Dezember 2010 beginnt die Überarbeitung der Projekte „DER KELLER“ und „FIDER“ sowie die Planung eines neuen Projekts mit dem Arbeitstitel „DIE FABRIK“.

  • 2011 – 2012 – Diese Zeit ist zunächst von der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle geprägt, denn der langjährige Brötchengeber musste leider seine Pforten schließen. Verbunden mit einem neuen Job ist auch der Umzug in das Gießener Umland. Für schriftstellerische Aktivitäten bleibt leider kaum Zeit.
  • 2013 – Eine ernüchternde Erkenntnis: An „MENSCHLICHE EINZELTEILE“ wird sich kein Verlag und kein Agent wagen. Deswegen landet der Roman vorerst als E-Book im Kindle-Shop bei Amazon. Ebenso ergeht es dem Mystery-Thriller „KELLERWELT“, der aus dem Projekt „DER KELLER“ hervorging. Und auch wenn der Einstieg in diesen Abschnitt wenig enthusiastisch ausschaut – das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die Rezensionen sind ausgezeichnet und die Verkaufszahlen übertreffen alle Erwartungen. Der Kurzgeschichtenband „NACHTJÄGER“ wird im August noch in Windeseile auf den Markt gepresst, führt allerdings eher ein Nischendasein. Am 1. Dezember 2013 startet dann – noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft – der Militärthriller „FIDER“. Dieser bleibt leider deutlich hinter den Erwartungen zurück, doch das soll keine Bremse sein. Das Jahr 2014 wird neue Projekte bringen.
  • 2015 – Eine neue Gangart: Eigentlich soll nach den Veröffentlichungen im Jahr 2013 wieder ein Science-Fiction-Roman erscheinen. Die Arbeit daran erweist sich aber als äußerst zäh. Stattdessen kommt die Idee auf, es einmal mit kultiviertem Trash zu versuchen. Aus dieser Idee entsteht der „Roman“ „HYPERSHARK“, der sämtliche Haifisch-Horror-Billigfilme aus Trashschmieden wie „The Asylum“ auf die Schippe nimmt. Ein großartiger Verkaufsschlager wird der Roman zwar nicht, doch immerhin wird das Interesse des TV-Senders TELE5 kurzzeitig geweckt, was zu einer Einladung zur Premiere von „Sharknado 3“ führt (der aus Zeitgründen leider nicht nachgekommen werden kann). Die Arbeit an einer nicht ganz so trashigen Nonsens-Fortsetzung von „HYPERSHARK“ beginnt beinahe unmittelbar.
© 2015, 2016 Niels Peter Henning

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