Die bislang vorletzte Miniseite geht ans Netz.

Cover Nachtjäger für KDP Version 2

„Nachtjäger“ – die Miniseite

Nach „F.I.D.E.R.“ ist nun die bislang vorletzte Miniseite online. Diese befasst sich mit meinem Kurzgeschichtenband. Und weil es gleich 16 Kurzgeschichten gibt, von denen jede ihre eigene Entstehungsgeschichte mitbringt, sind die Texte auf dieser Miniseite etwas länger ausgefallen.

Interessant: Die Geschichten in diesem Buch decken insgesamt 11 Jahre meiner Entwicklung beim Schreiben ab. Und ich denke, ein klein wenig lässt sich an den Geschichten auch ablesen, wie es Schritt für Schritt voran ging.

„Menschliche Einzelteile“ – neue Infos zum Roman.

Ich habe mir nun die Zeit genommen, die Informationen zu „MENSCHLICHE EINZELTEILE“ gnadenlos zu überarbeiten und zu erweitern. Damit hat der Roman eine eigene Miniseite bekommen, die ich nahtlos in diese Webseite hier integriert habe.

Im Rahmen des Neuaufbaus meines Internetauftritts werde ich nun nach und nach für jeden Roman eine entsprechende Miniseite mit umfassenden Hintergrundinformationen erstellen. Leider geht das nicht von heute auf morgen, weil es sich doch um jede Menge Schreibarbeit handelt und ich ja nebenbei auch noch arbeiten gehen muss. Aber ich werde das im Laufe der nächsten Wochen hinbekommen.

Und natürlich darf ich dabei nicht die Arbeit an meinen aktuellen Projekten vernachlässigen.

Hypershark – der Tod aus dem Unterholz.

ENDLICH ERHÄLTLICH:

Hypershark Cover E-Book

Die größte Scheiße seit der Erfindung der Kloschüssel!

Und allen, die meinen, es gehe nicht mehr schlimmer, sei heute schon gesagt:

Ich stricke bereits an einer Fortsetzung!

Macht mich nicht dafür verantwortlich! Schuld daran ist der Leser „Genervter“, der dem HYPERSHARK auf Amazon glatte fünf Sterne gegeben und Nachschlag gefordert hat. Und wenn ich denn schon einen Fan habe, dann will ich ihn keinesfalls enttäuschen!

Ach ja, ein gedrucktes Exemplar des Romans habe ich an TELE 5 geschickt. Wenn die mir jetzt als Revanche einen Briefumschlag mit Katzenkacke darin zurückschicken, dann habe ich schon beinahe ein wenig Verständnis dafür.

Die Fortsetzung von „HYPERSHARK“ werde ich übrigens an Roland Emmerich schicken. Quasi zum Verfilmen oder so.

Erste Infos folgen schon bald – inklusive einer eigenen Roman-Webseite und ohne Gewinnspiel!

Zwei neue Printausgaben sind erhältlich.

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Es hat recht lange gedauert, doch nun ist es mir gelungen, sowohl „FIDER“ als auch „Nachtjäger“ als Printausgabe über CreateSpace herauszubringen. Die Manuskripte habe ich dazu noch einmal komplett überarbeitet. Ich rechne zwar nicht mit vielen Verkäufen, doch eines kann ich schon jetzt sagen:

Es ist verdammt cool, diese beiden Bücher in der Hand zu halten!

🙂

Nonsense statt Konsens!

Ganz schlimm: Ich bin mit meiner Haifischgeschichte noch nicht einmal ansatzweise fertig, da schiebt schon die nächste Nonsense-Idee von hinten an. Dabei wollte ich doch eigentlich eine Fortsetzung zur „Kellerwelt“ verbrechen. Ob daraus wohl etwas wird? Ich weiß es noch nicht.

Und weswegen ausgerechnet wieder Nonsense? Ich will ehrlich sein: Ursprünglich wollte ich einmal ein ganz toller Horror- und SF-Autor werden. Das waren die Genres, die mich als Leser immer am stärksten beeindruckt haben. Doch wenn ich ehrlich bin, dann habe ich mich seinerzeit auch heftig über vollkommenen Schwachsinn wie Ellis Weiners Parodie zu „Der Wüstenplanet“ – der deutsche Titel lautete „Frank & Herbert: Der wüste Planet“ – aufgeklatscht. Außerdem haben es mir Filmperlen vom Kaliber eines „Bubba Ho-Tep“ auch sehr angetan. Vielleicht hätte ich mich schon früher in diese Richtung orientieren sollen, denn ich habe den Eindruck, mein Sinn für Humor flippt immer weiter aus, übernimmt das kreative Ruder und lässt mir überhaupt keine andere Wahl, als auch weiter Nonsense zu fabrizieren.

Was soll es also werden?

Mit „Menschliche Einzelteile“ habe ich meine durchgeknallte „An einem Tag wie jeder andere“-Variante abgeliefert. „Hypershark“ wird mein Beitrag zum Tierhorror. Eine Idee für eine Vietnamkriegsgeschichte spukt mir bereits im Kopf herum. Dann hätte ich da noch einen ziemlich konkreten Plan für eine Fantasy-Geschichte im Stil von „Caprona – das vergessene Land“. Und gerade eben, auf dem Klo, fiel mir noch etwas Nettes für einen Slasher-Horror ein, bei dem ausgerechnet der Slasher recht schnell in die Opferrolle rutscht. Die „Einzelteile“ und meine Kurzgeschichte „Never trust a man (with egg on his face)“ lassen grüßen.

Verdammt, momentan fällt es mir wirklich schwer, mein Fortkommen zu planen. Ich sollte aufhören, mir irgendwelche Pläne für den jeweils nächsten Roman zurechtzulegen. Während ich einen schreibe, fallen mir mindestens zwei (verwertbare & völlig bekloppte) Nonsenseplots ein. Im Endeffekt komme ich dann doch nicht dazu, das zu schreiben, was ich mir eigentlich vorgenommen hatte. Wichtig ist aber, dass mein „Hypershark“ weiter wächst und gedeiht. Ich bin dazu übergegangen, die Irrsinnsschraube mit jedem Kapitel etwas fester anzuziehen. Könnte man das erste Kapitel noch als einigermaßen vernünftig beschreiben, bin ich nun, 100 Manuskriptseiten weiter, schon ziemlich tief in den Dummfug abgerutscht.

Und soll ich Euch was sagen? Das macht richtig Spaß!

Dann wollen wir doch mal sehen, wie tief so ein Hai im Ozean des Nonsense tauchen kann. Und dann schauen wir mal, welche Romanfigur wir danach zum Wahnsinn treiben. Ich muss zugeben, der Slasher macht mich schon irgendwie an …

Eine Schippe Aktuelles.

Ich muss zugeben, ich bin wirklich faul geworden, was die Pflege meiner Webseiten angeht. Tja, manchmal fehlt einfach die Zeit. Und manchmal einfach die Lust. Was gerade hier natürlich ziemlich doof ist, denn schließlich dient diese Webseite ja dazu, meinen Bekanntheitsgrad ein wenig zu steigern (jetzt musste ich gerade selbst ein wenig grinsen). Und dann bringe ich es noch nicht einmal fertig, sämtliche Bücher hier aufzulisten. Na prima!

Also, was hat sich in der letzten Zeit so getan?

„FIDER“:

Einmal überflüssiges Geschwafel und drei mittelmäßige Rezensionen auf Amazon – zu mehr hat es bei meinem Militärthriller leider nicht gereicht. Nun gut, ich muss selbst einräumen, dass „FIDER“ auch nicht gerade mein Lieblingsprojekt war. Es war ein Experiment. Und das hat nicht sonderlich gut funktioniert. Kann passieren. Vielleicht hätte ich doch besser bei einem konventionellen Erzählstil bleiben sollen, statt ein Pseudodrehbuch daraus zu machen. Aber hätte, hätte, hätte. Hätte der Hund nicht geschissen, dann hätte er den Hasen erwischt. Hat er in diesem Fall aber nicht. Dennoch finde ich persönlich „FIDER“ mit seinem doppelten Twist am Ende eigentlich gar nicht so übel. Nicht supertoll, aber nicht übel.

„Menschliche Einzelteile“

Meinen absoluten Liebling unter meinen Werken muss ich einfach noch einmal erwähnen. Mit den „Einzelteilen“ habe ich bislang noch keine großen Umsätze gemacht, doch dafür stetige. Und das Buch verkauft sich auch heute noch immer wieder einmal auf Amazon. Einerseits hoffe ich natürlich, dass es auch weiterhin so bleibt. Andererseits hoffe ich noch mehr, dass die Leser mit dem Buch so viel Spaß haben, wie ich ihn beim Schreiben hatte. Und wenn ein Rezensent schreibt, er habe vor Lachen teilweise nicht mehr weiterlesen können, dann weiß ich, dass ich mein Ziel erreicht habe. Saugut!

„Kellerwelt“

Auch so eine Geschichte, aus der ich nicht mehr rauskomme. Zumindest jetzt noch nicht. Ich kann mich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden, so ein tolles Universum wie die Kellerwelt einfach nach einem Roman aufzugeben. Und ich habe das Gefühl, mein (Anti-)Held ist irgendwie noch nicht da angekommen, wo er hingehört. Und deswegen wird es eine Fortsetzung geben. Arbeitstitel: „Infiltrator“. Wie der Titel schon vermuten lässt, wird es eine Bedrohung von außen geben. Unser Mann in Schwarz wird sowohl seine neue Heimat als auch die Mitbewohner der Kellerwelt verteidigen müssen. Dazu wird er sowohl neue Bündnisse schließen als auch alte Bekanntschaften wieder aufleben lassen. Es wird das eine oder andere Wiedersehen geben. Es wird Geister geben. Es wird neue, abgedrehte Todesfallen geben. Es wird schräge Figuren und absurde Situationen geben. Es wird einen Bösewicht geben, gegen den der Entsorger wie ein Engel der Vernunft wirkt. Und der Mann in Schwarz wird – endlich – einen Namen bekommen. Doch bis ich dieses Projekt in Angriff nehmen kann, wird noch so mancher Vogel kacken, der heute noch keinen Hintern hat.

Und was passiert aktuell?

Aktuell bin ich wieder einmal auf dem literarischen Glatteis unterwegs. Wenn ich Pech habe, dann knalle ich wahrscheinlich langwegs hin. Das dürfte dann noch ein wenig schmerzhafter werden als der durchwachsene Erfolg von „FIDER“. In meinem Neujahrsposting hatte ich die Geschichte schon einmal kurz angeschnitten. Hier nun einige weitere und detailliertere Informationen:

Die Sache war die, dass ich vor einiger Zeit den Film „Supershark“ sah. Ein unsäglicher Trashfilm, bei dem ein Riesenhai sogar an Land unterwegs war und von einem Panzer auf Roboterbeinen bekämpft wurde. Das war wirklich ein unglaublicher Schrott. Ich habe mich köstlich amüsiert. Danach legte Tele 5 noch eine Schippe drauf und brachte in der „SchleFaZ“-Reihe („Die schlechtesten Filme aller Zeiten) „Sharknado“. Mindestens ebenso schlimmer Schrott, aber ebenfalls sehr unterhaltsam, falls man über eine angemessene Schmerzgrenze verfügt.

Und ganz allmählich reifte in mir die Idee, selbst einmal einen Monsterhai loszulassen. Natürlich in allerbester Trashmanier, mit sämtlichen Versatzstücken, die zu einer solchen Story dazugehören. Es wird also den Helden geben, der ein ganz fürchterliches Trauma mit sich herumschleppt, das selbstverständlich von einem Hai ausgelöst wurde. Es wird den Bösewicht geben, der die gesamte Stadt finanziell in der Hand hat und der unbedingt – und gegen jedes bessere Wissen – einen Bikini-Wettbewerb durchführen will. Es wird die zickige Tochter des Helden geben, die unbedingt an diesem Wettbewerb teilnehmen möchte, auch wenn ihr Vater sie vor der Gefahr durch den Hai warnt. Natürlich wird auch das Militär eingeschaltet werden, um den Hai zu besiegen (der sogar Flugzeuge angreift). Außerdem gibt es jede Menge Logiklöcher, einen kreativen Tag-Nacht-Wechsel, grenzdebile Dialoge, jede Menge bekloppte Namen (alle Charaktere haben urdeutsche Vornamen und englische Nachnamen, bis auf den Sheriff … der ist Indianer und heißt „Hiltrud Yamamoto“) und einen Showdown, der eigentlich überhaupt keiner ist. Ach ja, ich werde noch einen ultragläubigen Priester sowie ein krankes Kind einbauen, das dringend zur Klinik gebracht werden muss, was aber nicht funktioniert, weil ja der Hai unterwegs ist.

Das Desaströseste an der Geschichte wird allerdings sein, dass sie im Wald spielt. Kein Wasser weit und breit. Deswegen lautet der Arbeitstitel auch „Hypershark – der Tod aus dem Unterholz“.

Spätestens hier sollte klar sein, dass es sich bei dieser Geschichte um wirklich starken Tobak handelt. Natürlich gebe ich mir größte Mühe, die Sache so lustig und so durchgeknallt wie möglich zu inszenieren, doch wer über Trashfilme nicht lachen kann, der wird mit dem Roman heftige Schwierigkeiten haben. Vielleicht werden sogar echte Trashfilm-Fans heftige Schwierigkeiten damit haben – das möchte ich nicht ausschließen. Aber mir geht es bei diesem Ding ähnlich wie seinerzeit bei den „Einzelteilen“. Ich habe beim Korrekturlesen stellenweise schon Lachflashs bekommen und mich selbst gefragt: „Du lieber Himmel, habe ICH das geschrieben?“ Deswegen muss ich diesen Quatsch zu Ende bringen, bevor ich mich wieder in die schmuddeligen Korridore der Kellerwelt begebe.

Verlage? Oder doch lieber selbst?

Damit wären wir dann bei einem weiteren Punkt, der mich in der Vergangenheit sehr beschäftigt hat: Was werde ich tun, sobald ich „Hypershark“ fertig habe? Werde ich wieder Verlage anschreiben oder werde ich direkt zu Amazon gehen, um dort im Kindle Direct Publishing zu veröffentlichen?

Langer Sinn, kurze Rede: Verlage oder Agenten werden von mir so schnell keine Post mehr bekommen. Meine nächsten Werke werden in jedem Fall im Kindle Direct Publishing erscheinen. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.

Tja, so ändern sich die Dinge. Vor etwa 10 Jahren war für mich eine Veröffentlichung im Selbstverlag noch nicht einmal das Papier wert, auf dem sie gedruckt wurde. Und E-Books waren für mich nur irgendwelcher Billigschnickschnack. Inzwischen bin ich jedoch um einige Erfahrungen reicher. Ich habe mit Verlagen und Agenten kommuniziert, ich habe reihenweise Absagen erhalten … und dann ist mir bei Amazon ein richtig guter Treffer gelungen. Also, weswegen soll ich mich zukünftig mit irgendwelchen Verlagen oder Agenten herumschlagen? Nein, ich werde die ganze Sache selbst in der Hand behalten.

Und seien wir doch einmal ehrlich (na gut, ICH werde mal ehrlich sein): Würde es mir gelingen, den Sprung in das Verlagsgeschäft zu schaffen (unwahrscheinlich, aber nehmen wir es einfach einmal an – rein hypothetisch), dann würde die Schriftstellerei von einem netten Hobby zu einem echten Broterwerb avancieren und damit vermutlich meine gesamte Freizeit wegfressen. Nicht vergessen: Meine Brötchen verdiene ich nicht durch das Schreiben, sondern durch einen ganz herkömmlichen Brotberuf, zu dem ich fünfmal die Woche für jeweils 8 Stunden antrete und der mir zwar sehr viel Spaß macht, aber zeitweise auch einige Kraft kostet. Einen weiteren bierernsten Job kann ich da wirklich nicht brauchen.

Nein, ich bin mit dem derzeitigen Stand der Dinge sehr zufrieden. Und so soll es bleiben. Deswegen bleibe ich bei Amazon KDP. Der Vorteil für meine Leser: Sie bekommen das, was ich geschrieben habe. Unverfälscht. Nicht von einem Lektor glatt gezogen, sondern mit allen sprachlichen Ecken und Kanten. Ich meine … man stelle sich einmal vor, was ein Lektorat wohl aus den „Einzelteilen“ gemacht hätte. Nee, echt jetzt!

Also, das soll es zunächst einmal gewesen sein als Update. Bei nächster Gelegenheit muss ich mich nun darum kümmern, den Rest der Webseite auf den neuesten Stand zu bekommen.

Arr, die Buchpiraten schlagen zu!

Es ist nicht lange her, da stolperte ich mittels diverser Blogbeiträge auf eine Gruppe, die sich als „Buchpiraten“ bezeichnet. Wie ich erfuhr, haben es sich diese literarischen Freibeuter zur Aufgabe gemacht, E-Books auf illegalen Kanälen zu verbreiten. Das bedeutet: Der Kopierschutz wird entfernt und das E-Book wird zum Download angeboten. Im Grunde also genau das, was in den Achtzigern von Softwarepiraten betrieben wurde, die Computerspiele illegal kopierten und verteilten und damit den Untergang der großen Heimcomputersysteme einläuteten.

Besonders sexy fand ich einen dieser Piraten, der offenbar unter einem übersteigerten Geltungsbedürfnis leidet und der Ansicht ist, er müsse seine Meinung und seine Philosophie hinsichtlich der Buchpiraterie an jeder Ecke des Internet verbreiten. Dies führt zu wortreichem, arrogantem und, lustigerweise, völlig deppertem Geschwafel. Dieses Gelaber besitzt zwar einen gewissen Unterhaltungswert, ermüdet aber auf die Dauer. Zum Unterhaltungswert trägt auch der Zoff bei, der sich derzeit in der Buchpiratenszene abspielt. Da hackt ein Buchpirat den Server des anderen und alle ziehen übereinander her. Da werden Blogs und Foren eröffnet, in denen sich dann munter angezickt wird. Dann werden Kommentare gesperrt, gelöscht, wieder eröffnet, wieder angezickt, wieder gesperrt, gehackt, angezeigt … und immer so weiter.

Und selbstverständlich geht es dabei nur um das liebe Geld. Im Grunde versuchen die Buchpiraten nur, an das Portmonee von Leseratten heranzukommen. Ohne „Mitgliedsbeiträge“ oder „Spenden“ sind auch bei den Buchpiraten keine Bücher zu bekommen. Klar, irgendjemand muss ja zumindest ein Original kaufen, um eine Kopie verbreiten zu können. Und offenbar sind tatsächlich einige Leute blöd genug, diesen Figuren auch noch Moneten in den Rachen zu schmeißen.

Was soll man davon halten? Ganz einfach: Diese sogenannten Buchpiraten sind nichts weiter als ganz ordinäre Kriminelle. Fertig, aus, Micky Maus. So ist das, auch wenn die Köpfe der Szene versuchen, sich selbst in einem anderen Licht darzustellen und dazu die Euphemismenkiste plündern.

Und was ist mit den Leuten, die ihre E-Books über die Buchpiraten beziehen? Ebenfalls ganz einfach: Das sind mit die ärmsten Würste, die man sich vorstellen kann. Bücher kosten nicht die Welt. Wenn jemand ein derartiger Hungerleider ist, dass er es nötig hat, sich auf diesem Weg Lesestoff zu beschaffen, dann sollte er sich einsargen lassen. Oder er sollte seine Internet-Flatrate kündigen. Dann hätte er Kohle für gedruckte Bücher.

Eigentlich wären mir diese billigen Westentaschengauner überhaupt keine Bemerkung wert. Gerade heute wurde ich allerdings darauf aufmerksam gemacht, dass eines meiner Werke im Angebot einer solchen Piratenseite gelandet ist. Das muss man sich einmal vorstellen: Eines meiner Werke! Als könne man damit großen Reibach machen (ja, ich bin durchaus in der Lage, meine Marktposition realistisch einzuschätzen – im Gegensatz zu einigen Buchpiraten, die sich für große Nummern halten)! Ich lach mich kaputt! Da muss ich mich ja beinahe schon geadelt fühlen. Oder, wie es damals einer der Softwarepiraten in seinem Cracktro ausgedrückt hat: „What’s worth copying is worth buying.“

Also, liebe Leser: Bevor Ihr Euer sauer verdientes Geld irgendwelchen Kriminellen in den Hals stopft, um an eines meiner Werke zu kommen, dann wartet lieber auf die nächste Kostenlosaktion auf Amazon. Oder wartet darauf, dass ich eines der Bücher zu einem reduzierten Preis anbiete. Dann habt Ihr eine legale Kopie, habt Euch nicht strafbar gemacht (auch wenn Ihr vermutlich niemals dafür zur Rechenschaft gezogen werdet – zumindest nicht von mir) und Ihr müsst Euch nicht mit irgendwelchen hinterfotzigen Figuren herumschlagen, die Euch schlussendlich ohnehin nur über den Tisch ziehen.

Und falls dies hier einer der supertollen, hyperwortgewandten Buchpiraten liest:

Du kannst mich am Arsch lecken!

© 2015, 2016 Niels Peter Henning

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