Die Sache wird rund.

Eine frohe Botschaft:

Nachdem „Menschliche Überreste“ schon ein ganzes Stück vorangeschritten ist, hatte ich nun den rettenden Einfall, wohin diese Story schlussendlich führen soll. Und damit ist für mich die größte Hürde genommen.

Mal ehrlich: Ich kann einfach keine Geschichte schreiben, wenn ich das Ende nicht klar vor Augen habe. Das funktioniert einfach nicht. Wenn ich aber weiß, wo ich hin will, dann ist es kein Problem mehr, den Weg dorthin zu finden. Ich muss dann nur aufpassen, nicht gerade die kurvenreichste Strecke zu nehmen oder mich in dunklen Nebengassen zu verfransen. In der Praxis bedeutet das: Ich muss meist die Hälfte aller Ideen, die sich im Laufe der Zeit angesammelt haben, über Bord schmeißen, weil ich sonst ein epochales Werk in mehreren Bänden produzieren würde, das sich im Laufe der Geschichte meilenweit vom eigentlichen Plot entfernt.

Bei „Menschliche Überreste“ geht es mir inzwischen übrigens genauso. Gerade gestern Abend auf dem Sofa kam mir eine herrliche Idee zu einer der Hauptfiguren. Es ging um eine Anekdote aus dem Leben dieser Figur, um sie etwas besser zu charakterisieren. Unglücklicherweise musste ich mir selbst gegenüber eingestehen, dass ich überhaupt keine Möglichkeit sehe, diese Anekdote auf vernünftige Weise in die Handlung einzubetten. Verdammt schade.

Merkt Ihr was?

Wenn man nochmal auf den Titel dieses Postings schaut und die ersten Sätze betrachtet, dann mekrt man, dass ich gerade dabei bin, mich in dunklen Nebengassen zu verästeln.

Mannomann …

Updated: 10. Juli 2017 — 9:23

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