Erstes und letztes Update zu Unitymedia

Kaum zu glauben: Kurz nachdem ich mich hier blödgetippt hatte, um meine Erfahrungen mit Unitymedia darzustellen, passierte genau das, was ich am Ende meines Beitrages vermutet hatte: Von einem Tag auf den anderen funktionierte unsere Internetverbindung wieder in vollem Umfang und lief auch stabil. Dies tut sie auch heute noch, sodass sich eine Sonderkündigung vorerst erledigt hat.

Das gilt allerdings nicht für die Kündigung am Allgemeinen, denn es wurde nicht einmal der Versuch unternommen, das Porzellan, das hier zerschlagen wurde, wieder zusammenzukleben. Stattdessen traf bei uns eine nette E-Mail ein. Sinngemäß: „Hey, Sie hatten doch gerade Kontakt zu unserem Service. Wie hat es Ihnen gefallen? Hinterlassen Sie uns Feedback.“

Unitymedia wird von uns Feedback bekommen. Darauf können die einen Furz lassen!

Ich würde ja so gerne etwas schreiben …

… doch leider kackt meine Internetverbindung dauernd ab.

Was sich daraus entwickelt hat, kann ich derzeit nur bestenfalls als Realsatire bezeichnen, im Rahmen derer das Unternehmen Unitymedia wirklich ganz großes Tennis abliefert.

Die Story im Einzelnen:

Ich verfüge zu Hause über ein All-in-one-Paket von Unitymedia mit Internet, TV und Festnetztelefonie. Über das „Hochgeschwindigkeits-Glasfasernetz“ sollen dabei Datenübertragungsraten von bis zu 200 Mbit/s möglich sein. Wie sich recht schnell herausstellte, war dies keinesfalls untertrieben, denn über einige Wochen lief alles stabil und ich erreichte z. B. über Steam Downloadraten von mehr als 25 MB/s, was der zugesagten Geschwindigkeit entspricht. Einziger Wermutstropfen war die Horizon-Box, deren WLAN nicht nur über eine miserable Reichweite verfügt, sondern auch zwischendurch ganz gerne mal komplett zusammenklappt, sodass ein Kaltstart der Box notwendig wurde.

Als der Februar nun allmählich zu Ende ging, saß ich noch krankgeschrieben zu Hause, laborierte an meiner gebrochenen Schulter herum und hatte dementsprechend jede Menge Zeit, im Internet herumzudaddeln. Dabei fiel mir auf, dass unser Datendurchsatz immer geringer wurde. Nach einer Weile kamen dann massig Verbindungsabbrüche dazu und ich musste die Horizon-Box täglich gleich mehrfach neu starten bzw. komplett den Stecker ziehen, um wieder eine Verbindung aufzubauen. Als es mir dann eines Tages kurz vor Ende Februar zu dumm wurde, wählte ich die Kundenhotline von Unitymedia an. Ergebnis: Ich verhungerte in der Warteschleife und gab es nach ca. 1/2 Stunde (das ist keine Übertreibung!) entnervt auf.

Eine kurze Recherche im Internet führte mich dann zur Webseite von Unitymedia und dort zu dem Punkt „Störungsmeldung“. Dort entdeckte ich ein Kontaktformular. Nun gut, wenn telefonisch nichts machbar ist, dann versucht man es eben schriftlich. Ich setzte also eine recht ausführliche Mail auf, in der ich sowohl den Fehler als auch meine bisherigen Aktionen detailliert beschrieb. Nach dem Absenden hieß es, ich erhalte eine Kopie des von mir eingegebenen Textes an die bei Unitymedia hinterlegte E-Mail-Adresse.

Auf diese Kopie warte ich noch heute – ebenso wie auf alle weiteren Kopien. Doch dazu gleich mehr.

Etwa eine Woche lang passierte zunächst einmal gar nichts. Als sich die Verbindungabbrüche eines Tages dann häuften und wir inzwischen nur noch Downloadraten von ca. 500 kB/s hatten, griff ich noch einmal zum Telefonhörer. Nach diesmal etwa 20 Minuten Warteschleife legte ich wieder auf und schickte eine zweite – noch immer sehr höflich und sachlich gehaltene – Nachricht über das Kontaktformular ab. Erneut erhielt ich die Ankündigung, eine Kopie werde an meine E-Mail-Adresse geschickt. Erneut erhielt ich keine Kopie.

Erneut einige Tage später – ich meine mich zu erinnern, es sei der 27. Februar gewesen, obwohl ich mir nicht mehr ganz sicher bin – klingelte das Telefon. Überraschung: Es war der Kundenservice von Unitymedia! Der nette Herr hatte allerdings nur recht dürftige Informationen. So meinte er lapidar, seinen Unterlagen nach liege keine Störung bei uns vor. Daher könne er mir leider nicht weiterhelfen. Stattdessen müsse ich „mit jemanden von der Technik“ sprechen. Hierzu wollte mich der Kundenservice weiterverbinden.

Machen wir an dieser Stelle einen kurzen Schnitt und schauen uns die Sache einmal genauer an:

Ich habe ja nun selbst 13 Jahre in einer Kundenbetreuung mit angeschlossenem Callcenter gearbeitet und kenne die dort herrschenden Abläufe daher recht gut.

Unitymedia wird mit hoher Wahrscheinlichkeit kein eigenes Callcenter unterhalten, sondern dies zu einem Dienstleister outgesourced haben. Vielleicht Jäger + Schmitter oder ein ähnliches Unternehmen. Diesem Dienstleister werden gewisse, in der Regel recht eng gesteckte Kompetenzen eingeräumt. Gerät der Dienstleister an deren Grenzen, dann gibt es bestimmte Verfahrensprotokolle, welche Fachabteilung bzw. welcher andere Dienstleister die Sache dann übernimmt. Allem Anschein nach verhält es sich bei Unitymedia genauso.

Ich hatte also den Kompetenzrahmen des Callcenter-Agenten mit meiner Anfrage bereits überschritten, denn er konnte mir nicht weiterhelfen. Stattdessen wollte er mich zu einem anderen Ansprechpartner, in diesem Fall also dem nächsten Supportlevel, weiterverbinden. Vor diesem Hintergrund frage ich mich: Wusste der Callcenter-Agent denn nicht schon vor dem Anruf bei mir, dass er selbst nichts weiter tun kann? In diesem Fall hätte er die Anfrage sofort an den nächsten Supportlevel weiterleiten sollen, damit der Rückruf von dort erfolgt.

So gesehen hat sich der Level-1-Support in Form des Callcenters in diesem Moment bereits für mich disqualifiziert.

Zum Eingemachten zurück:

Der Callcenter-Agent versuchte also, mich weiterzuverbinden. Leider blieb es bei dem Versuch, denn ich beendete das Gespräch dann von meiner Seite, nachdem ich erneut geschlagene 20 Minuten in der Warteschleife verbracht hatte. Ich hatte diesmal sogar extra auf die Uhr geschaut, um zu prüfen, wie lange man mich warten lässt. Wie man sich sicherlich vorstellen kann, war ich in diesem Augenblick bereits ziemlich bedient! Ich bekomme nach über einer Woche einen Rückruf von einem Menschen, der nicht nur nicht der richtige Ansprechpartner ist, sondern der sich offenbar auch überhaupt keine Gedanken darüber gemacht hat, was in diesem Gespräch auf ihn zukommen könnte. Da hat keinerlei Gesprächsvorbereitung stattgefunden. Der Bursche hat vermutlich meine Mail überflogen (wenn überhaupt), einen Blick auf die Liste der bekannten Störungen geworfen und dann auf meine Telefonnummer geklickt, damit seine Telefonsoftware meine Nummer wählt. Hätte ich dort die Nummer des Kanzleramtes eingetragen, dann hätte er vermutlich bei St. Angela angerufen und sie gefragt, ob sie eine Störung habe (geistige Notiz machen: Bei der nächsten Mail an Unitymedia die Rufnummer des Kanzleramtes eintragen!). Außerdem hat dieser Agent es versäumt, sicherzustellen, dass beim Weiterverbinden auch tatsächlich ein Ansprechpartner zur Verfügung steht.

Was aber die Krönung war (nur die erste, es kam später dann noch eine): Während ich noch dabei war, diese servicetechnische Fehlzündung zu verdauen, landete bei mir eine E-Mail, in der freudestrahlend nachgefragt wurde, ob sich meine Anfrage nun geklärt habe. Wenn nein, dann könne ich ja gerne beim Service anrufen.

Oh, dieses tat ich! Und ich freute mich darauf, dem Kundenservice ein paar passende Worte dazu zu sagen. Dabei weise ich noch einmal darauf hin: Ich habe diesen Job selbst 13 Jahre lang gemacht und ich weiß, wie das Spiel funktioniert. Ich weiß auch, mit welchen Sachen ein Kundenservice gar nicht gut zurecht kommt. Mit diesem Wissen kann ich zu einem echten Albtraum für einen Callcenter-Agenten werden, der seinen Job behalten möchte. In diesem speziellen Fall konnte ich meine dunkle Seite der Macht jedoch nicht zur Anwendung bringen, denn nach ca. 20 Minuten in der Warteschleife verließ mich meine Geduld. Also verfasste ich eine neue E-Mail, in der ich darum bat, künftig schriftlich Kontakt zu mir aufzunehmen, da der Level-1-Support offenbar nicht in der Lage ist, meine Angelegenheit telefonisch zu klären. Ob man es glaubt oder nicht: Auch in dieser E-Mail blieb ich höflich und sachlich.

Danach passierte zunächst einmal … nichts.

Als dann am vergangenen Sonntag die stundenlange Arbeit meiner Lebensgefährtin an einem Onlineformular durch einen erneuten Verbindungsabbruch binnen einer Millisekunde komplett zunichte gemacht wurde, rauchte mir endgültig der Geduldsfaden ab. In der darauf folgenden E-Mail an Unitymedia blieb ich zwar sachlich, doch ein Teil meiner Höflichkeit verabschiedete sich. Verabschiedet hatte ich inzwischen übrigens auch unser „Unitymedia WiFi-Spot“.

Der mysteriöse WiFi-Spot: Diese wunderbare Einrichtung kann man nutzen, wenn man Kunde von Unitymedia ist. Das bedeutet, dass jeder WLAN-Emitter im Unitymedia-Netz ein kleines öffentliches WLAN anbietet, in das man sich jederzeit als Unitymedia-Kunde einloggen kann. Auf diese Wiese genießt man eine Art „Free social WiFi“, wenn man unterwegs ist – vorausgesetzt natürlich, in der Nähe wohnt ein anderer Unitymedia-Kunde. Natürlich sind damit keine Bandbreiten von 200 Mbit/s möglich, doch man kommt schon auf Downloadraten von gut 1 MB/s, was in der Regel ja völlig ausreicht, um unterwegs ein bisschen zu daddeln.

Obwohl bei uns die Internetverbindung permanent abbrach bzw. die Bandbreite in den Keller ging, lief unser WiFi-Spot völlig problemlos. Das bedeutet: Wenn gar nichts mehr ging, dann hatte ich immer noch die Möglichkeit, mich mit meinem Laptop als „Gast“ in meinen eigenen WiFi-Spot einzuloggen und dort zwar mit angezogener Handbremse, dafür aber einigermaßen stabil im Internet unterwegs zu sein. Als ich dann zwischendurch unsere Horizon-Box in meiner Not auf die Werkseinstellungen zurücksetzte, weil ich Angst hatte, eventuell selbst etwas „kaputtkonfiguriert“ zu haben, machte der WiFi-Spot jedoch plötzlich den Verschwindibus. Seither ist er auch nicht wieder aufgetaucht, obwohl wir die Box zwischenzeitlich im Laufe einer Woche sicherlich etwas mehr als 50x neu gestartet haben.

In meiner E-Mail informierte ich Unitymedia nicht nur über den letzten Stand der technischen Schwierigkeiten, sondern betonte noch einmal, dass ich keinesfalls einen Anruf wünsche – einerseits aus den bereits bekannten Gründen, andererseits, weil unsere Telefonleitung inzwischen täglich mehrfach kollabierte und erst nach einem Routerneustart wieder zur Verfügung stand, wenn auch nur eingeschränkt. Weiterhin setzte ich nun eine – wie ich meine recht faire – Frist von 14 Arbeitstagen, um die Störung dauerhaft zu beseitigen. Ich kündigte an, ansonsten eine Sonderkündigung anzustreben.

Der Tragödie bislang letzter Akt:

Gut drei Tage gingen ins Land, dann erhielten sowohl meine Lebensgefährtin als auch ich jeweils eine E-Mail. Der Inhalt, sinngemäß: „Hallo, hier spricht Ihr Kundenservice. Wir haben heute versucht, Sie telefonisch zu erreichen. Leider ohne Erfolg. Falls sich Ihr Anliegen nicht inzwischen geklärt hat, dann rufen Sie doch bitte unsere Servicerufnummer an.“

Aus der E-Mail, die ich gestern Abend an den Kundenservice geschickt habe, verabschiedete sich dann auch noch der Rest meiner Höflichkeit. Übrig blieb nur noch meine Sachlichkeit, denn diese mag ich nicht einmal einem Unternehmen wie Unitymedia gegenüber aufgeben.

Noch einmal in eigener Sache:

In den vielen Jahren, in denen ich selbst mit Kunden zu tun hatte, ist sicherlich nicht immer alles korrekt gelaufen. Es gab immer wieder einmal sehr unangenehme Fälle – und damit meine ich nicht unangenehme Kunden (Werkstatthypochonder, Choleriker, Arschlöcher), denn mit diesen kann man immer noch irgendwie umgehen, sondern unangenehme Sachverhalte, die zu echten Arschkrampen werden konnten. Dabei konnte es passieren, dass es bei uns trotz aller Professionalität auch einmal „menschelte“. Und dann konnte es auch durchaus passieren, dass ein Kunde nicht sofort die Rückmeldung bekam, die er vielleicht eingefordert hatte. Diese Fälle eskalierten in der Regel und waren dann nur noch mit größter Mühe zu klären – in der Regel mit einem völlig unangemessenen Aufwand an Manpower und finanziellen Mitteln.

Ja, wir haben manchmal daneben gehauen und bei sehr seltenen Gelegenheiten auch mal einen echten Bock geschossen. Zwei Dinge haben wir (und da spreche ich gerne auch für das gesamte Team, in dem ich gearbeitet habe) jedoch niemals getan: Wir haben niemals aktiv gegen einen Kunden gearbeitet oder einen Kunden, der ein echtes Problem hatte, mit diesem Problem alleine gelassen.

Eines sollte einem Servicemitarbeiter einfach immer klar sein: Einen Krieg gegen einen Kunden hat noch kein Unternehmen gewonnen. Deswegen sollte man es als Servicemensch tunlichst vermeiden, das Kriegsbeil auzugraben!

Ausnahme: Der Kunde ist ein bescheuerter Vollpfosten und hat selbst das Feuer eröffnet – das waren dann die Geschichten, die für den Kunden nach rückwärst losgingen. Solche Rohrkrepierer sind besonders in Bottrop beliebt (ja, das war jetzt ein „Insider“, den ich mir nicht verkneifen konnte)

Unitymedia – bzw. deren Callcenter – scheint hier völlig anderer Meinung zu sein. Tatsächlich werden von deren Seite Kundenwünsche nicht richtig gelesen oder beinahe schon mutwillig ignoriert. Ob wir es hier mit völlig kundenfremden Vorgaben seitens der Kundendienstleitung oder schlichtweg mit inkompetenten und leicht bekloppten Servicemitarbeitern zu tun haben, kann ich nicht beurteilen. Möglicherweise verhält es sich aber auch so, dass der Betreiber des Callcenters von Unitymedia nach geklärten Fällen bezahlt wird. Sollte dies zutreffen, dann ist es für einen Callcenter-Agenten natürlich verlockend, eine Fallakte als „bearbeitet“ zu markieren, wenn ein Rückruf beim Kunden stattgefunden hat (furzegal, ob der Kunde dies wünscht oder nicht) und der Kunde nicht erreichbar war. Im Zweifelsfall lässt man es nur zweimal klingeln und legt wieder auf. Dann rasch per E-Mail einen rotzigen Autotext abgesetzt, wie wir ihn auch erhalten haben. Damit ist der schwarze Peter dann wieder beim Kunden und der Betreiber des Callcenters kann die Bezahlung von Unitymedia für eine abgeschlossene Fallakte einfordern. Ob der Kunde dabei zufrieden ist oder bei nächster Gelegenheit vom Vertrag abspringt, kann dem Callcenter egal sein. Dort ist Unitymedia ohnehin nur einer von vielen Serviceverträgen, die beackert werden.

Meine Prognose: Von der Frist, die ich gesetzt habe, bleiben heute noch 9 Werktage. Ich vermute, Unitymedia wird diese Zeit „aussitzen“ und dann meine Sonderkündigung entgegennehmen und dieser auch zustimmen. Mit einer Behebung der Störung rechne ich inzwischen nicht mehr. Genaugenommen gehe ich davon aus, dass Unitymedia überhaupt keine Ahnung hat, wo diese Störung zu suchen ist. So darf sich die Deutsche Telekom dann in absehbarer Zukunft über einen neuen Kunden freuen.

Und selbst wenn es wider Erwarten so kommen sollte, dass die Störung plötzlich wie von Geisterhand verschwindet und uns alle Dienste wieder in vollem Umfang zur Verfügung stehen, geht die Kündigung umgehend auf den Weg – nur diesmal eben fristgerecht zum nächstmöglichen Termin. Denn den Ärger, den wir bislang mit Unitymedia hatten, kann man so schnell nicht wieder gut machen.

Adios 2016 – hallo 2017!

Ich muss gestehen, ich bin ein wenig froh darüber, 2016 hinter mir lassen zu können. Der Jahresabschluss war dann doch ein wenig zu heftig für mich. Im Dezember kam es ziemlich dick: Bei einem Glatteisunfall brach ich mir die rechte Schulter und es kam noch zu diversen Todesfällen in meinem unmittelbaren und erweiterten Bekanntenkreis. Dazu noch die ganzen Schreckensmeldungen, die wir aus den Medien mitbekommen haben. Und Carrie Fisher hat es auch hinter sich …

Die ersten beiden Monate im neuen Jahr werde ich nun wohl hauptsächlich damit zu schaffen haben, gesundheitlich wieder auf die Reihe zu kommen. Ich bin jetzt schon seit ziemlich genau 4 Wochen krank geschrieben und werde voraussichtlich noch bis Ende Februar nicht arbeiten gehen können. Abgesehen davon, dass mir dabei gnadenlos die Decke auf den Kopf fallen wird, hat das Ganze für mich natürlich auch finanzielle Auswirkungen. Und nicht zu vergessen: Ich kann momentan meinen rechten Arm so gut wie überhaupt nicht benutzen – und das wird auch noch eine ganze Weile lang so bleiben.

Aber schauen wir einmal positiv auf das neue Jahr. Wenn alles optimal läuft, dann werde ich mich wieder vollständig von meinem Unfall erholen. Mit ein wenig Glück schickt mich die Unfallkasse Hessen Anfang Februar noch für zwei oder drei Wochen zu einer stationären Reha, damit ich noch schneller wieder fit werde. Vielleicht wird der Heilungsverlauf aber auch so positiv, dass das unter dem Strich nicht mehr nötig sein wird und ich schon wieder früher zur Arbeit kann.

In jedem Fall werde ich in 2017 auch wieder etwas publizieren. „Die Natur schlägt zurück“ steht im Grunde ja schon in den Startlöchern. Ich müsste einfach nur dazu kommen, das Ding einmal fertig zu schreiben (seufz!). Und dann juckt es mir in den Fingern (auch in denen der rechten Hand), endlich an die Fortsetzung von „Menschliche Einzelteile“ zu gehen.

Beim Modellbau ging es zuletzt auch gut voran, doch leider wurde ich in meinem Elan durch den Unfall gebremst. Immerhin kam ich aber mal dazu, meinen Basteltisch aufzuräumen. Und sobald mein rechter Arm wieder in der Lage ist, einen Airbrush vernünftig zu bedienen, geht es auch mit meinem aktuellen Bausatz weiter!

Wider Erwarten gut entwickelt sich mein Gag-Projekt, die Computerspielseite. Ich kann mir zwar kaum vorstellen, dass sich dafür irgendjemand interessiert, doch es macht mir einen Haufen Spaß, einfach mal ein bisschen Scheißdreck von mir zu geben und so richtig frei zu drehen. Hinzu kam noch eine Menge neuer Hard- und Software, die noch ausprobiert werden muss. Ich werde also noch ausreichend Gelegenheit haben, Gonzo-Artikel über die Computerspielbranche zu verfassen.

Also denn, 2017 kann kommen. Und immerhin: Auch, wenn die rechte Tragfläche derzeit nicht belastbar ist, darf ich ab Sonntag für eine Woche auf die schon seit einem halben Jahr gebuchte Kreuzfahrt gehen, von der ich dann erst eine Woche später zurückkomme. In dieser Zeit wird es hier von mir nichts zu lesen geben, denn ich habe es nicht eingesehen, für ein WLAN-Paket glatte 100 Euro zu berappen 😉

Star Wars Fans aufgepasst!

Ich bin gerade wieder dabei, mich ein wenig in meiner Modellbauwerkstatt zu verkriechen. Diesmal habe ich mir einen Bausatz aus dem „Star Wars“ Franchise herausgesucht, der noch in meiner Schatztruhe schlummerte.

Hier ein Blick auf die ersten fertig montierten Teile:

xwing-002

Preisfrage: Was könnte das wohl werden, wenn es fertig ist?

Ich habe es doch getan!

Lange habe ich darüber nachgedacht. Eigentlich wollte ich die Finger davon lassen, doch nun habe ich es doch getan: Ich habe eine neue Seite in mein Netzwerk aufgenommen, die sich mit Videospielen beschäftigt!

Auf dieser Seite darf allerdings niemand irgendwelche wirklich ernst gemeinten Berichte über brandaktuelle Spiele erwarten. Stattdessen handelt es sich um einen Blog in bester Gonzo-Manier, die ausschließlich als verbaler Abfalleimer für mich dient …

… und dabei hoffentlich jedem, der einen gesunden und kernigen Humor mitbringt, ein bisschen Spaß macht.

Bastelerfolg!

Allerdings diesmal nicht im Bereich Modellbau, sondern eher im Rahmen einer Elektronikbastelei.

Es ist mir gelungen, mit überschaubaren Mitteln einen Infrarot-Headtracker zu bauen, der nach dem gleichen Prinzip funktioniert wie das kommerziell erhältliche TrackIR. Hier die Teileliste:

  • 3 IR-LEDs
  • 1 Widerstand 10 Ohm
  • Etwas Klingeldraht
  • 1 USB-Kabel
  • 1 Bleistiftspitzer
  • 2 Tintenkiller

Das mit dem Bleistiftspitzer und den Tintenkillern ist kein Blödsinn – ich habe die Teile verwendet, um ein kleines Gehäuse für die Apparatur zu bauen.

Wer mehr über das Funktionsprinzip, den Zusammenbau und die Möglichkeiten wissen möchten, dem lege ich die Seite der Software Free Track ans Herz. Die Software, um die es dort geht, wird zwar nicht mehr weiterentwickelt, doch das Prinzip funktioniert nach wie vor. Ich selbst setze als Software Opentrack 2.3 ein. Und das funktioniert wirklich einwandfrei, wie man beispielsweise in diesem Video sehen kann:

Kein neuer Papst gewählt

In den letzten Wochen habe ich mich sehr intensiv mit einigen Videospielen beschäftigt. Dabei gelangte mein Desktoprechner an seine Grenzen. Daher entschloss ich mich gestern zu einer Aufrüstung: Die alte AMD FX-6300-CPU flog inklusive Motherboard raus und ein Intel i5-4690K flog inklusive Motherboard rein.

Nun schraube ich ja nicht jeden Tag an einem Rechner herum. Ich bin auch nicht der Superwahnsinnsmegahardwareexperte. Dennoch ist es mir gelungen, meine Klickerkiste umzurüsten, ohne einen neuen Papst zu wählen. Will heißen:

Es ist KEIN weißer Rauch entwichen!

Im Gegenteil, die Maschine läuft wieder einwandfrei & besser als je zuvor. Heute Abend spendiere ich dem Burschen noch ein wenig zusätzlichen Arbeitsspeicher und dann kann ich wieder gepflegt durchstarten.

Vielleicht sollte ich eine neue Unterseite starten.

Ich glaube, ich habe es noch nicht wirklich deutlich gemacht, aber neben dem Schreiben und der Modellbauerei bin ich auch noch ein echter Videospiel-Nerd. Deswegen überlege ich gerade, ob ich eventuell noch eine weitere Unterseite starten soll, die sich mit Videospielen beschäftigt – einfach so, zum Spaß.

Bildmaterial hätte ich ja genug, wie z. B. aus dem Spiel „Elite: Dangerous“:

Fummelarbeit.

Huey Hog (1)

1/48 Revell Bell UH-1 „Huey Hog“

Neu auf meiner Modellbauseite!

Ein Bausatz, der erstmals 1977 von der Marke Monogram aufgelegt wurde und derzeit wieder von Revell angeboten wird. Wie man sich denken kann, ging der Zusammenbau nicht ganz so glatt über die Bühne, wie man das bei ganz aktuellen Bausätzen erwartet. Weswegen diese Bell UH-1 aber dennoch Spaß gemacht hat und im Endeffekt ein kleiner Hingucker ist, kann man auf der Miniseite zum Bausatz nachlesen.

Zur UH-1-Miniseite >>>

© 2015, 2016 Niels Peter Henning

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